BRUCHSTELLE 1938 - Rettung eines Reliktes der ehem. Plauener Synagoge

Vois e.V.

Die 1930 geweihte Plauener Synagoge ging 1938 in Flammen auf und galt lange Zeit als vollständig zerstört. Nun wurde ein Mauerrest identifiziert. Er soll saniert und gerettet werden und dieser Stelle ein kreativer Gedenk- und Begegnungsort entstehen.
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Bericht über unser Crowdfunding in der "Jüdischen Allgemeinen"

Wir freuen uns über die Berichterstattung über unser Projekt und das Crowdfunding in der letzten Ausgabe der "Jüdischen Allgemeinen", mithin des auflagenstärksten jüdischen Periodikums in Deutschland.

Hier finden Sie den Link zur Online-Version des Artikels von Christine Schmitt: www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/crowdfunding-fuers-gedenken/

In Kürze wird es wieder einen neuen, ausführlichen Blogeintrag zum Projekt geben.

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Info-Mail zum Projekt "Bruchstelle 1938" / Pessach 2024

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde unseres Projektes „Bruchstelle 1938“,

im Moment begehen Jüdinnen und Juden das Pessach-Fest, das an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten erinnert, so, wie es in der heiligen Schrift der Juden, der Thora, überliefert ist. Es dauert sieben Tage und nimmt einen zentralen Platz im jüdischen Jahreskalender ein. In vielen Familien wird insbesondere der erste Abend, der sogenannte Sederabend, mit symbolischen Speisen begangen wie etwa dem ungesäuerten Matzen-Brot, das daran erinnert, das vor der Flucht keine Zeit mehr war, um den Teig für das Brot säuern zu lassen. In diesem Jahr steht das Fest leider im Schatten des Krieges in Israel und Gaza und viele sind mit ihren Gedanken bei den Menschen dort.

Im Jahr 1930 konnte die damalige Israelitische Religionsgemeinde Plauen am 6. April – also kurz vor dem Pessach-Fest, das damals am Vorabend des 13. April begann – ihr neues Gemeindehaus mit Synagoge feierlich einweihen. „Ich kann sie mir vorstellen, die Gesichter der Plauener Juden, voller Freude und Stolz über ihre neue und architektonisch herausragende Synagoge“, so Dr. Ruth Röcher, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Chemnitz kürzlich bei der Auftaktveranstaltung für das Projekt „Bruchstelle 1938“ in Plauen. Auch zu Pessach fanden nun in der neuen Synagoge regelmäßig Gottesdienste statt: Anbei finden Sie einen Auszug aus dem Rundschreiben der Gemeinde von 1932 mit der Gottesdienstordnung für die Pessach-Feiertage – eines von wenigen (schriftlichen) Zeugen des damaligen jüdischen Lebens in Plauen (Quelle: Stadtarchiv).

Bekanntlich ist von dem 1930 geweihten Gebäude heute nur noch eine Mauer erhalten – nur das, und doch zumindest das. Vor kurzem startete, wie Sie wissen, unser Spendenaufruf für die Sanierung dieses historischen Reliktes als Grundlage für einen Gedenk- und Begegnungsort. Wir freuen uns, dass bereits über ein Viertel des Spendenvolumens eingegangen ist, wissen aber auch, dass noch eine große Summe zu bewältigen sein wird. Aus diesem Grund bitten wir Sie weiterhin um Ihre tatkräftige Unterstützung und Weiterempfehlung unseres Vorhabens und des Crowdfundings.

Link zur Projektseite: www.plauen.de/bruchstelle1938

Im Namen des Bürgermeisters Tobias Kämpf bedanke ich mich für Ihre Verbundenheit zu unserem Projekt!

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Auf folgende Veranstaltungen möchte ich Sie gerne noch hinweisen und herzlich einladen:


Am Montag, 6. Mai 2024 findet in Plauen ein gemeinsamer Kochabend mit Petra Steps und einem Gast aus Israel, Yogev Shetrit statt. Der Erlös soll dem Projekt „Bruchstelle 1938“ zu Gute kommen. Anbei finden Sie die Einladung zum Verteilen und Aushängen. Anmeldung ist erforderlich. Danke an die Veranstalter für Ihre Mühe!
Auch einen Percussion-Workshop wird es an diesem Nachmittag geben, siehe gesonderte Einladung.

Freundlich grüßt Sie zum Wochenende

Clemens Uhlig als
Projektkoordinator

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