„In meiner Stadt, der zweitgrößten der Ukraine, war es vom
ersten Tag des Krieges an lebensgefährlich. Die Gewalt traf uns
wirklich wie ein Schock. Seither verbringen wir die Nächte unter
der Erde: in Kellern und U-Bahn-Schächten.“ (Wochenzeitung
"Die Zeit“ vom 7. April)
Die Nachrichten aus der Ukraine sind furchtbar, das Leid der
Menschen unsäglich. Viele sind bereit zu helfen und tun es auch.
Wir, der Verein Menschlichkeit Ulm und eine Gruppe Ulmer
Bürgerinnen und Bürger, rufen Sie auf, für die Beschaffung von
lebensnotwendigen Medikamenten für Charkiw zu spenden.
Die Ulmer Gruppe hat schon wenige Tage nach Kriegsbeginn die erste
spontane Aktion mitorganisiert: die Fahrt mit sechs Bussen voller
Sachspenden und der Transport von 87 Geflüchteten aus der Ukraine
in den Raum Ulm/Neu-Ulm. Daraus haben sich direkte Kontakte zur
Millionenstadt Charkiw und ihrem Oberbürgermeister entwickelt.
Nun wollen wir schnell und unbürokratisch einen
Medikamententransport auf den Weg bringen. Wir können die
Medikamente, die speziell in Charkiw am nötigsten gebraucht
werden, wieder bis an die polnische Grenze z.B. Korczowa-Krakowiec
transportieren lassen. Von dort übernimmt die Stadtverwaltung von
Charkiw den weiteren Transport der Hilfsgüter in ein Materiallager
im westukrainischen Lviv, von wo aus sie meist mit Zügen direkt
nach Charkiw gelangen.
Helfen Sie mit Ihrer Spende den unter Beschuss stehenden
Menschen in Charkiw!