Berufsausbildung für jugendliche Schulabbrecher in Kasese/Uganda

Bischöfliches Hilfswerk Misereor e. V., Aachen

110 € Unterstützung durch Ihre Bank!
Projekt erfolgreich
1.165 € von 900 €
22 Unterstützer
129 Prozent

Neues aus Kasese (Rwenzori Development Fund)

Liebe Freunde,

Ihr erinnert Euch... In 2018/2019 habt Ihr dafür gespendet, Werkzeuge für die Ausbildung
von Jugendlichen von England nach Uganda zu schicken. Anschließend konnten wir mit
überschüssigem Geld auch noch den Bau einer Werkstatt/eines Schulungsraumes
unterstützen. Ich hatte in 2019 abschließend berichtet. Ab und zu kam danach noch mal ein
"Hello" aus Kasese, und abgesehen von dem Besuch meines Kollegen Claus vor Ort hatte
ich lange keine wirklich substantiellen Nachrichten von vor Ort.

Gestern nun kam der anhängende Bericht von Faith Makombo aus Kasese. Die erste
Gruppe der Jugendlichen hat ihre Ausbildung abgeschlossen - wenn ich es richtig sehe,
über 100 junge Menschen!

Das alles hat Faith und ihrem Team (fast alles Frauen) richtig viel Mühe bereitet. Nicht nur
der Bau, auch der laufende Betrieb und die Anerkennung der Ausbildung durch Ministerien
und lokale Behörden - alles Sysiphusarbeit! Von Schicksalsschlägen (Faith verlor 2017
ihren Sohn nach schwerer Krankheit) und den Auswirkungen der Pandemie mal gar nicht zu
reden...

Seit dem zweistündigen Treffen mit Faith im "Kingfisher Lodge" zwischen Kasese und
Rubirizi im November 2016 liegen hinter Faith und ihrem Team fünf zielstrebige und
arbeitssame Jahre, die jetzt Früchte bringen. Ja: Ex Afrca semper aliquid novi. (Etwa so: Afrika überrascht uns immer wieder!)

Sicher, die jungen Frauen und Männer sind noch nicht in Arbeit und Brot. Aber der Blick auf
die Welt wird für sie nach der Ausbildung ein anderer sein - wir alle erinnern uns doch
daran, welches Gefühl wir hatten, als wir das Abschlusszeugnis, den
Kaufmannsgehilfenbrief, den Gesellenbrief, das Diplom und auch den Führerschein endlich
in der Hand hatten!

Ich denke, es ist in eurem Sinne, wenn ich unsere Glückwünsche für das Erreichte und die
Hoffnung für weiteres gutes Gelingen an Faith weitergebe!

Leider sind die Dateien teilweise als pdf-Dateien geschickt worden, die ich hier nich anhängen kann. Bei Interesse schicke ich die aber als Anhang zu einer Mail. Bitte dann per Mail bei mir melden!

Viele Grüße,

Philipp

Lesen

Es geht noch ein wenig weiter!

Liebe Freunde und Unterstützer!

Mein SES-Kollege Claus war im Dezember in Kasese und hat das Zentrum besucht. Die Werkzeuge werden eingesetzt, die Ausbildung läuft. Einige seiner Bilder von der Schreinerei und den Friseusen habe ich eingestellt. Man sieht sofort, dass vieles noch behelfsmäßig abläuft... Die Schreiner auf dem Boden, ohne Arbeitsfläche und Dach...

Aus einigen Einmal-Unterstützern für das Crowdfunding sind "Wiederholungstäter" geworden, die regelmäßig spenden. Aus diesen Spenden sind bis Anfang Januar 600 Euro zusammengekommen, die wir in Absprache mit Misereor dem Projekt noch zur Verfügung stellen können. Mit Faith Makombo bin ich übereingekommen, dass dafür ein Schutzdach mit Arbeitsfläche für die Schreiner gebaut werden kann. Das wird die Qualität der Ausbildung und die Produkte verbessern, und für die Werkzeuge ist es sicher auch besser, wenn sie nicht im Sand liegen... Einen Kostenvoranschlag habe ich schon erhalten, in der kommenden Woche werden wir die 600 Euro überweisen.

Ein Bericht über die kleine Zusatzmaßnahme folgt dann noch.

Herzliche Grüße,

Philipp

Lesen

Die Werkzeuge sind in Kasese eingetroffen und werden eingesetzt

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

Eine Entschuldigung voraus: Den Blog vom 13.9. habe ich irrtümlicherweise nicht an Sie/Euch weitergeschickt. Wer also nicht auf der Projektseite war, weiß nicht von den zwischenzeitlichen Sorgen, die mich in Bezug auf das Projekt geplagt haben. War vielleicht auch besser so, denn inzwischen gibt es erfreuliche Nachrichten!

Der Reihe nach! Die Werkzeuge waren Anfang Dezember in Kampala eingetroffen, die Zahlung der restlichen Mittel kam kurz danach bei RDF an, und im Laufe des Oktobers wurde die Sendung von Kampala nach Kasese transportiert.

Inzwischen hat mir Faith Makombo eine Abrechnung über den Einsatz der etwa 485 Euro geschickt, ebenso einen Bericht, der mich sehr angenehm überrascht hat. Das Zentrum hat die Ausbildung von etwa 50 Jugendlichen in verschiedenen Berufen aufgenommen. Vieles fehlt noch und es gibt natürlich auch einige skurrile Geschichten (mit Strom betriebene Geräte, obwohl das Zentrum keinen Anschluss an das Stromnetz hat), aber das Meiste scheint geregelt und systematisch zu laufen.

Zusätzlich zum Bericht von Faith erhielt ich auch von einem SES-Kollegen, der im Dezember für etwa drei Wochen in Kasese einen Einsatz leistete, eine positive Rückmeldung, die meine Bedenken weiter zerstreute. „Du musst dir keine Sorgen machen“, so lautete der vorläufige Befund. Nach Weihnachten werde ich mit ihm ein längeres Gespräch führen und mich über das Gesehene und vor Ort Erlebte unterrichten lassen. Natürlich werde ich auch Kontakt zu RDF halten und mich über den Fortgang der Arbeit auf dem Laufenden halten. Mehr dann vielleicht über diese Schiene hier.

Auch wenn das Projekt nur für einen kleinen Tropfen auf einen sehr heißen Stein gesorgt hat, besteht Grund, dankbar und zufrieden zu sein. Dankbar und zufrieden für Menschen hier bei uns, die das Schicksal von jungen Leuten anderswo auf der Welt gerührt hat und ihnen bei ihren Schritten zu einem selbstbestimmten Leben helfen wollten. Dankbar auch für Partner in Uganda, die ihre Kraft und ihre Zeit für diesen Zweck eingesetzt haben und schließlich für auch die Leute von Tools with a Mission, die mit einer ziemlich unkonventionellen Idee eine Schlüsselrolle gespielt haben.

Herzlichen Dank allen Unterstützern und Spendern, die neben ihrem finanziellen Beitrag das Projekt durch das vergangene Jahr begleitet haben.

Euch/Ihnen allen wünsche ich eine besinnliche (Rest-)Weihnachtszeit und Glück, Gesundheit und Frieden im Neuen Jahr. Was meine Familie und mich betrifft, so ist für uns überreich gesorgt: Wir feiern heute die Geburt eines neuen Enkelsohns!


Philipp Elsässer

Lesen

Nachricht von Faith Makombo

Liebe Freunde und Unterstützer,

einige von Euch haben mir ihre Bestürzung über den Tod von Faiths Sohn mitgeteilt. Ich habe diese Anteilnahme weitergeleitet und hoffe, dass die Mutter dadurch Trost findet.

Gestern hat sich Faith nach längerer Zeit wieder bei mir gemeldet. Zeremonien, die auf Todesfälle und Beerdigungen in Afrika folgen, sind oft aufwendig und langwierig. Je nach Ethnie und Region können sich die Feiern und Gedenkversammlungen lange hin ziehen, bisweilen länger als ein Jahr. Meine Erfahrung ist, dass, wenn die Zeremonien in der vorgeschriebenen Weise durchgeführt wurden, die Trauernden mit dem Schicksal versöhnt sind und das Leben wieder an- und aufgenommen wird. Bei vielen afrikanischen Kulturen besteht die menschliche Gemeinschaft nicht nur aus den Lebenden, sondern auch aus den Toten und Ungeborenen.

Der Sohn von Faith, Mumbere Jolly starb an Typhus und hinterläßt seine Frau und eine 4 Monate alte Tochter. Er wurde 26 Jahre alt und hatte kürzlich seine Ausbildung zum Industriemechaniker abgeschlossen.

Ich hoffe, dass wir bald wieder erfreulichere nachrichten aus Kasese erhalten.

Lesen

Traurige Nachricht

Liebe Freunde und Unterstützer,

es fällt mir schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Vor wenigen Minuten hat mich eine Mail von Faith Makombo, der Leiterin der Rwenzori Development Foundation erreicht. "Death of my son" , so stand im Betreff. In wenigen Worten teilte mir Faith mit, dass ihr Sohn am vorigen Dienstag gestorben sei und am Tag darauf beerdigt wurde.
Über die Umstände teilte sie nichts mit.

Ich denke an Faith. Seinen Sohn oder seine Tochter beerdigen zu müssen, ist für Eltern schlimm, es ist eigentlich nicht vorgesehen... Was wäre, wenn es mein Kind wäre, das gestorben ist? Gegen den Tod sind wir machtlos, hilflos und klein.

Ich hatte schon ein wenig mit ihr gehadert, weil erbetene Informationen doch lange auf sich warten ließen... Nun weiß ich wohl den Grund für die ausbleibenden Nachrichten...

Ich glaube, der Sohn von Faith ist gut aufgehoben, da wo er jetzt ist. Denken wir an die Eltern und Geschwister des Kindes. Ich lade Sie/Euch ein, Faith und ihrem Sohn eine stille Minute der Andacht oder ein kurzes Gebet zu widmen.

Philipp

Lesen

Das Crowdfunding ist abgeschlossen! Das Projekt geht weiter!

Liebe Fans und Unterstützer!

Heute um Mitternacht endet die Crowd Funding-Phase dieses Projektes. Technisch heißt das, dass man für dieses Projekt dann nicht mehr spenden kann. Wie man an den anderen Projekten auf der Plattform sehen kann, bleibt das Projekt aber für alle sichtbar.

Ob wir noch bloggen oder pinnen können, weiß ich nicht.
Ich möchte auf jeden Fall alle Unterstützer und Fans über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten; wie ich im letzten Blog geschrieben habe, muss ja noch viel passieren, bevor man von erfolgreicher Durchführung sprechen kann. Durch Ihre/Eure Spende ist aber dafür überhaupt erst der Grundstein gelegt worden!

Falls uns der Blog für die Kommunikation nicht mehr zur Verfügung steht, würde ich per Rundmail über die weitere Entwicklung berichten. Bitte dafür die E-Mail-Adresse an meine Adresse Philipp.Elsaesser@gmx.de schicken. Ich lege dann ein Verzeichnis an.

Die Bank wird in den nächsten beiden Wochen die Spenden und das "Topping-up" der Bank an Misereor überweisen. -
Mein Dank geht an die Pax-Bank für die Idee und den Aufwand, eine solche Plattform einzurichten und für die finanzielle Unterstützung.
Danke auch an die Mitarbeiter der Pax-Bank - Frau Weirich, Herrn Reidel und Herrn Schäfer - für den organisatorischen "Support".


Schon diese Woche habe ich in Absprache mit Misereor die Frachtkosten für den Container von London nach Kampala bezahlt, damit nichts anbrennt. Sicher ist sicher!

Zusammen mit einem SES-Kollegen überlegen wir momentan, wie wir die hier geförderte und ähnliche Aufgaben vor Ort bündeln und koordinieren können. Viele lokale Nichtregierungsorganisationen krebsen in Kasese vor sich hin, betreut von drei oder vier Senior Experten und womöglich noch vielen anderen Organisationen und Privatpersonen. Viele arbeiten parallel und oft ohne voneinander zu wissen... Wir möchten auch gerne Anstöße dazu geben, wie wenigstens einer oder einige der Konflikte, die in der Region schwelen, angesprochen, gelöst oder beigelegt werden können. Entwicklung ohne Frieden ist nicht nachhaltig und fragil.

Allen, die sich für das Projekt interessiert und/oder es unterstützt haben danke ich von ganzem Herzen für die Anteilnahme und die großzügigen Beiträge!

Allen, die sich an diesem Punkt ausklinken möchten, danke ich zum Abschluss auch für das kleine Stück gemeinsamen Weges!

Und wer die weitere Entwicklung gerne mitverfolgen möchte ist herzlich willkommen!

Mungu ndebariki Afrika (Swahili: Gott segne Afrika!)

Lesen

Dankeschön!

Liebe Freunde und Unterstützer!

Schon vor einer Woche haben wir das Finanzierungsziel erreicht und kurz darauf die Schallmauer von 900 Euro sogar durchbrochen! Ich danke allen von ganzem Herzen, die dies durch kleine und große Beiträge möglich gemacht haben. Wir haben 22 Spender! Ich freue mich auch darüber, dass es so viele geworden sind und ertappe mich manchmal dabei, dass ich ein bisschen verklärt lächle…

Wie wird es weitergehen?

Als nächstes werde ich wohl die Pax-Bank bitten, das Projekt zu schließen und abzurechnen.

Schon jetzt stehe ich in Kontakt mit Tools with a Mission (TwaM) in England. Faith Makombo von der RDF in Kasese hat die Liste der Werkzeuge, die TwaM zusammengestellt hat, abgesegnet. In der kommenden Woche werden wir die voraussichtlichen Frachtkosten an TwaM bezahlen und uns damit einen Platz im Container nach Uganda im Juni sichern. Vor einer Woche war mir das Herz fast in die Hose gerutscht, als ich erfuhr, dass es bis November dauern würde, bis die Werkzeuge auf Reise gehen. Buchstäblich auf Knien habe ich den zuständigen Sachbearbeiter angefleht, und nach einigem Hin und her hat er mir den Juni-Termin angeboten. Da fiel mir ein nicht kleiner Stein vom Herzen!

Das Geld für TwaM deckt nur den Transport bis zum Hafen Mombasa ab. Hinzu kommen noch Kosten für den Landtransport durch Kenia bis nach Kampala/Uganda. TwaM hat in Kampala eine kleine Vertretung, die sich um Einfuhrformalitäten und Aufbewahrung, sowie den Weitertransport bis nach Kasese. kümmert.

Wahrscheinlich werden auch für kleine Investitionen vor Ort (z.B. ein Tisch für eine Nähmaschine oder ein Sonnen-/Regenschutz) noch ein paar Euro gebraucht. Solche Beschaffungen sind für den Projekterfolg auch wichtig.

Die Zeit bis Juni wird schnell vergehen. RDF muß die paar Monate nutzen, um die Junghandwerker in spe auszuwählen und vor allem auch Ausbildungsplätze für sie suchen.
Das werde ich so eng wie möglich begleiten. Aus Erfahrung weiß ich, dass das nicht alles unbedingt störungsfrei ablaufen wird. Ich hoffe aber, dass uns passende Lösungen für auftauchende Probleme einfallen werden.

Ich werde mir jedenfalls Mühe geben, Sie/Euch über den Fortschritt und die Erreichung der „Meilensteine“ auf dem Laufenden zu halten.

Nochmals herzlichen Dank für Ihre/Euro Großzügigkeit!


Philipp Elsässer


P.S. Das "offizielle" Dankeschön, wie es im Rahmen der Plattform vorgesehen ist, folgt noch! Ich muss mich noch über die Technik schlau machen....

Lesen

Bin auf den Trichter gekommen....

Liebe Freunde/Fans und Unterstützer!

Der kleine Blechtrichter, den ich für Euch fotografiert habe, stammt vom Markt in Kasese. Ein Kleinhandwerker fertigt solche Trichter neben anderen Gegenständen für den täglichen Bedarf aus leeren Dosen, meist 5-Liter-Kanistern für Speiseöl. Der Trichter ist aus einer Sprühdose für Raumluftverbesserer hergestellt, wie man sehr schön an der abgebildeten Rose sehen kann. Bei uns würde für das Trichterchen Werbung mit den Worten gemacht: „Ich war eine Dose“.

Neben Trichtern stellte der Mann auch noch Öllämpchen her. Nicht alle Haushalte in Kasese und erst recht nicht in den Dörfern haben Strom. Geht man abends durch die Außenviertel, brennen vor vielen Häusern solche kleinen Lämpchen. Meist ist es ein sicheres Anzeichen dafür, dass es dort etwas zu kaufen gibt. Ein paar Zwiebeln, ein paar Tomaten, eine „Hand“ Bananen, vielleicht noch eine kleine Portion Salz oder Öl – das alles verheißt ein kleines Zubrot für die Leute. Und das Angebot wird gerne in Anspruch genommen, genauso wie kleinen Trichter auf dem Markt sich gut verkaufen.

In vielen Teilen Afrikas findet man auf den Märkten Handwerker, die solche Gebrauchsgegenstände herstellen. Bisweilen artet es sogar in Kunst aus, was da alles produziert wird. In Kenia zum Beispiel werden Spielzeugautos aus Blech und Draht gefertigt, die solche Details wie Sitze, Steuerrad und Scheinwerfer aufweisen. Sie haben sogar Reifen: Die Felgen aus Draht sind mit Streifen alter Fahrradschläuche umwickelt! Gar nicht selten sind es die Kinder und Jugendlichen selbst, die diese Spielzeuge herstellen. Und der Clou: Fast alle haben sie Fernbedienung! Natürlich nicht per Funk – aber die bewegliche Vorderachse ist über einen meterlangen Draht mit einem Steuerrad verbunden, mittels dessen das Auto bequem in Hüfthöhe gelenkt werden kann. Remote Control auf afrikanisch.

Noch etwas: Es wird in Afrika weiß Gott genug Abfall produziert – Mülltrennung ist unbekannt. (Nur die Ziegen trennen den Abfall - zwischen freßbar und nicht freßbar ). Man wird im „Müll“ aber nicht viel finden, das noch anderweitig verwertbar wäre – siehe die Dose. Und natürlich hat der Handwerker die leere Dose auch nicht einfach so auf dem Müll gefunden. Nein – das Blech ist ein Rohstoff und wird gehandelt!

Ich finde es sympathisch, nicht gleich alles fortzuwerfen. Mein Opa, früh gehbehindert und an den Stuhl gefesselt: Im Stuhl zersägte er Anschnitte und alte Bretter und hackte alles fein säuberlich zu Feueranmachholz, das die ganze Nachbar- und Verwandtschaft zu schätzen wusste. Wenn in den alten Brettern noch Nägel steckten, zog mein Opa sie mit der Zange sauber heraus, klopfte sie gerade und verwahrte sie für den Zweitgebrauch. Ich tue es ihm bis auf den heutigen Tag aus Überzeugung gleich.

Lesen

Tools with a Mission - TwaM UK

Liebe Fans und Unterstützer,

hier ist der link zu Tools with a Mission.:
http://www.twam.uk

Eine ganz respektable Organisation, die von mehreren Stellen in Großbritannien aus arbeitet. Und die Werkzeuge, die sie anbieten, sehen auch ziemlich gut aus.
Nach dem, was ich von vor Ort kenne, würde ich sage: Das erfüllt seinen Zweck.

Ohne vernünftige Werkbank, ohne größere Maschinen, nur mit der Hand, abr mit legendärem handwerklichen Geschick: Was da produziert wird, z.B. in der Schreinerei, das läßt einem den Mund offen stehen!

Weil sogar die Bretter per Hand aus dem Stamm gesägt werden, kann man am Ende sagen: 100 % Handarbeit!

Zurück zu TwaM:
Die Bilder zeigen fast nur alte Zausel, like myself! Und man sieht ihnen an, dass es Spaß macht im Ehrenamt!
Schade doch, dass uns die Engländer verlassen wollen....Dinner for one bleibt uns zum Glück!

Lesen

Uganda, die Perle Afrikas

Uganda war im britischen Weltreich eine Kronkolonie, d.h. sie gehörte nicht dem Staat Großbritannien (wie die allermeisten anderen Kolonien), sondern dem jeweiligen Monarchen. Und bei allem, was ich bisher von Uganda kennengelernt habe: Man kann sie verstehen, die Engländer!

Uganda hat eine vielfältige Kultur. Man spricht von über 150 verschiedenen Ethnien innerhalb eines relativ kleinen Staatsgebietes. In der Region grenzen Bantu- und nilotische Ethnien aneinander, was leider auch oft Anlass zu Konflikten ist. So viele unterschiedliche Völker in einen Staat zu stecken, und das Ganze dann doch mehr oder weniger unvorbereitet in die Unabhängigkeit zu entlassen – da war der Samen für Streit schon gelegt….

Landschaft und Natur Ugandas sind im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Vom „kleinen Meer“ Victoriasee im Süden bis zur Steppe und Halbwüste im Nordosten; von den saftiggrünen Hängen der östlichen und westlichen Gebirge bis hin zu den schneebedeckten Spitzen des Ruwenzori-Massivs am westlichen Rand: Man kann in kurzer Zeit viele Klima- und Vegetationszonen durchreisen und kennenlernen.

Ich habe das Land im Laufe von vierzig Jahren oft besucht. Ab 1977 im Auftrag des Deutschen Aussätzingen-Hilfswerkes; ab 1987 im Dienst von Misereor und ab 2015 als Senior Experte. Zusammen mit meiner Schwester habe ich Uganda in 2010 auch privat besucht. Ein Freund hat uns die westliche Region zwischen Fort Portal und dem Victoriasee gezeigt.

Wir haben unvergessliche Bilder in uns aufgenommen: Südlich von Fort Portal müssen vor langer Zeit auf kleinstem Raum hunderte Vulkane aktiv gewesen sein. Mittlerweile sind die Vulkane erloschen, aber sie haben Krater hinterlassen, auf deren Grund fast ausnahmslos Seen blinken. An den steilen Hängen gedeihen in fruchtbarer Erde alle erdenklichen Wild- und Kulturpflanzen, vor allem Tee, Kaffee, Mais und Bananen. Zwei Regenzeiten sorgen für gutes Wachstum und zwei Ernten im Jahr. An einem Punkt, genannt „Top of he Earth“, hat man einen 360-Grad-Panaoramablick über die Gegend. Ich habe nie vorher dergleichen gesehen!

Südlich von Kasese liegt der Queen Elizabeth Park. Unser Freund hat uns auf Schleichwegen durch den Park gefahren. Abseits der vielbefahrenen Wege trafen wir auf Elefanten, Löwen, Büffel, und entlang der Wasserläufe auf eine reiche Vogelwelt.

Natürlich verschließen wir vor lauter landschaftlichen und natürlichen Schönheiten nicht die Augen vor Mangel, Armut und Not. Im Gegenteil, wir versuchen, die Gründe zu erfahren und zu helfen, wo es geht. Andererseits sollen wir uns aber auch an der Schöpfung freuen!

Lesen

Hurra, wir sind in der Finanzierungsphase!

Vielen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben sich als Fan zu registrieren! Schon zu normalen Zeiten stürmt so viel auf einen ein, jeder will was, man soll alles liken und zwar subito! Und gerade jetzt vor Weihnachten brummt einem sowieso der Kopf...
Also nochmal danke!
Wir sind jetzt in der Finanzierungsphase und ich möchte gerne zu Spenden aufrufen. Dazu erhaltet Ihr/erhalten Sie ziemlich bald noch eine separate Mail.

Wichtig ist:
Auch die kleinste Spende zählt! Ein Zehner ist hochwillkommen!. Aber sicher ist das Fest oder das Jahresende eine gute Gelegenheit, um....
Nur die Namen der Unterstützer/Spender werden erwähnt, nicht die gespendete Summe. Auch ich erfahre nicht mehr.
Auf Wunsch gibt es eine Spendenquittung.

Demnächst hier mehr von mir zu Land und Leuten!

Euch/Ihnen allen eine gute Zeit!

Philipp

Übrigens: so weit ich weiß, kann hier jeder bloggen, so bald er/sie angemeldet ist. Also los!

Lesen