1. Finanzierung der Fortbildung interkulturelle Mediation:
Um den wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu
werden, ist es dringend erforderlich, die Schulmediator*innen zu
folgenden Inhalten zu schulen:
- Übersicht der unterschiedlichen Kulturbegriffe
- Unterscheidung Stereotype - Vorurteile
- Woran erkennt man einen interkulturellen Konflikt
- Förderung des Kulturverständnisses
- Welche Kompetenzen benötigt ein Mediator
2. Finanzierung der Fortbildung Gruppenmediation.
In der Fortbildung werden Kenntnisse , Vorgehensweisen und
Techniken vermittelt, die bei bei der Mediation in Gruppen wichtig
sind. Folgende Inhalte werden vermittelt:
- Gruppendynamik
- Welche Rollen gibt es in Gruppen
- Welche Konflikte gibt es in Kindergruppen
- Konfliktanalyse
- Bedürfnisse erkennen und verbalisieren
- Entscheidungen in Gruppen treffen
Weiterhin benötigen wir weitere Friedensteppiche.
Der Friedensteppich ist ein visuelles und praktisches Werkzeug, das
Kinder Schritt für Schritt zu einer friedlichen Konfliktlösung
führt. Zwei streitende Kinder stellen sich einander gegenüber und
gehen gemeinsam einen klar definierten Pfad der Konfliktlösung
entlang. Jede Station auf dem Teppich steht für einen wichtigen
Schritt: Problem benennen, Zuhören, Gefühle ausdrücken,
Perspektiven wechseln, Bedürfnisse erkennen und schließlich
gemeinsam nach Lösungen suchen.
Ein sehr hilfreiches Werkzeug, welches bei den Kindern sehr beliebt
ist. Wenn sie ihn kennengerlernt haben, kommen sie oft freiwillig,
um selbständig Konflikte zu lösen.
An den Fortbildungen nehmen insgesamt 32 Schulmediator*innen
teil.
Die Friedensteppiche sind für 4 neue Schulen.
Sollten wir mehr als die 2.000 EUR einnehmen, bieten wir weitere
wichtige Fortbildungen, wie z.B. Einzelbegleitung an.