Interaktive Drogenprävention für Jugendliche und junge
Erwachsene.
Der 165 Meter lange und rund 300 Tonnen schwere Zug beherbergt
mehrere multifunktionale, nahezu unglaublich gestaltete Kinosäle,
die die Besucher in den Bann der Handlung ziehen, in eine
Geschichte über die Ursprünge, Entwicklung und Folgen einer
Nikotin-, Alkohol- und Drogensucht. Innovativ, einzigartig,
interaktiv – so wird der „Revolution Train“ beschrieben, in
dem die Gäste auch Mitwirkende sind und ganz aus der Nähe die
Gefahren von Suchtmittelkonsum erleben. Die jungen Leute verfolgen
hier die Erlebnisse von Altersgenossen, die in unterschiedlicher
Form Kontakt mit Suchtmitteln haben. Alltägliche und besondere
Situationen werden durchgespielt – in einer Bar, bei einem
Autounfall, in einer verwahrlosten Wohnung von Drogenabhängigen
oder in einer Zelle im Gefängnis. Im „Revolution Train“ wird
nicht der sprichwörtliche pädagogische Zeigefinder erhoben,
sondern den Gästen anhand der Situationen Gelegenheit gegeben,
selbst Entscheidungen zu treffen und Konsequenzen für das eigene
Leben zu erkennen – über Spaß und Leichtsinn, die Gefahr von
Abhängigkeit und Kontrollverlust, bis zu Kriminalität und
körperlichem Verfall.
Entwickelt wurde der Anti-Drogen-Zug „Revolution Train“ vom
Stiftungsfond Neues Tschechien und dessen Gründer Pavel Tuma.
Durchführung:
• Die Führungen durch den Zug erfolgen durch ortsansässige
Moderatoren, die entsprechend ausgebildet wurden
• Führung von Schulklassen durch den Zug (8:00 bis 15:00
Uhr)
• bis 350 Personen pro Tag
• Führung von interessierten Erwachsenen und Kindern ab 12
Jahren in Begleitung ihrer Erziehungsberechtigten