Obwohl die Orgel in Eitra noch nicht alt ist – sie wurde 1992
eingeweiht –, befindet sie sich in einem problematischen Zustand
und ist in den vergangenen Jahren zunehmend störanfälliger
geworden. Aus diesem Grund kamen die Fachleute zu dem
ernüchternden Ergebnis, von weiteren Investitionen in das
Instrument abzuraten. Dieser Einschätzung hat sich der
Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Hauneck, zu der
auch Eitra gehört, angeschlossen.
Zur gleichen Zeit wurde bekannt, dass die Orgel aus der
Evangelischen Kirche in Hillartshausen verkauft werden soll. So
entstand die großartige Idee, diese Orgel zu kaufen und in das
vorhandene Gehäuse in Eitra einzubauen. Das heißt: Das, was man
sieht, bleibt in der Eitraer Kirche weitgehend erhalten, und das,
was man hört, wird neu. Dauerhaft teure Instandhaltungskosten, die
bisher angefallen sind, entfallen. Der Klang der neuen Orgel ist
harmonischer und damit besser an den Kirchenraum angepasst.