„Hilf mir, es selbst zu tun“, hat Maria Montessori einmal
gesagt, an deren Grundsätzen das pädagogische Konzept unseres
Kindergartens ausgerichtet ist. Konsequenterweise sind auch
Einrichtung und Ausstattung unserer Räumlichkeiten so beschaffen,
dass unsere Kinder ohne fremde Hilfe durch den Tag kommen. Bei uns
sind nicht nur Tische und Stühle klein, es gibt auch Besen und
Kehrschaufeln in Kindergrößen – und Tischsets, auf denen
eingezeichnet ist, wo Teller, Gabeln und Löffel hingelegt werden
müssen. Wie schön wäre es, wenn sich in Zukunft auch Schränke
der Küche wie von Kinderhand schließen lassen würden, wir
außerdem ausreichend Stauraum hätten, um auch einmal auf Vorrat
einzukaufen.
Die Küche ist gewissermaßen das Herzstück des Kindergartens,
denn unsere Kinder tun hier weitaus mehr als frühstücken und
Mittag essen: Die Baobab-Küche ist ein Ort sozialen Miteinanders.
Hier lernen die Kinder zu teilen und aufeinander Rücksicht zu
nehmen. Sie platzen fast vor Stolz, wenn sie das erste Mal alleine
eine Gurke schneiden – und verstehen, dass es kein Drama ist,
wenn man die Suppe mal versalzt.
Als Elternschaft tun wir unser Möglichstes, um den Erhalt des
Kindergartens zu sichern. Schließlich verbringen unsere Kinder an
diesem Ort an manchen Tagen mehr Zeit als zu Hause. Da wir für
Spielsachen und Möbel allerdings keine städtischen Zuschüsse
erhalten, wollen wir unsere neue Küche über „Viele schaffen
mehr!“ (VSM), das Crowdfunding-Projekt der Münchner Bank,
finanzieren. Das funktioniert so: Idealerweise unterstützen uns
möglichst viele Leute mit einmalig 5 Euro, die Münchner Bank gibt
pro eingegangener Spende 10 Euro dazu. Et voilà: Wir bekommen eine
neue Küche!