Wenn eine Trompete plötzlich verstummt
Stellt euch vor: Das Licht im Theater Marl geht aus, ArtAccA
beginnt zu spielen. Die ersten Takte erklingen, das Orchester nimmt
Fahrt auf – und dann kommt der Moment, in dem eigentlich
Trompeten, Posaunen oder ein Cello einsetzen sollten. Doch statt
voller Klangvielfalt entsteht plötzlich Stille. Oder ein Klang,
der nicht mehr so klingt, wie er sollte.
Genau dieser Situation möchten wir vorbeugen:
ArtAccA ist ein Akkordeon-Orchester, das seit über 20 Jahren
zeigt, wie vielseitig und faszinierend ein Akkordeon-Ensemble
klingen kann. Einen wichtigen Anteil daran haben unsere
Elektronien. Sie sehen auf den ersten Blick wie Akkordeons aus,
können aber die Klangfarben anderer Instrumente erzeugen – zum
Beispiel Trompete, Posaune, Oboe oder Cello.
Warum ist das so wichtig? Ein Akkordeon-Orchester besteht im
Kern aus Instrumenten derselben Instrumentenfamilie. Das sorgt für
einen charakteristischen, warmen Klang, begrenzt aber gleichzeitig
die klangliche Vielfalt. Die Elektronien erweitern unser
Klangspektrum und ermöglichen es uns, die Orchesterfarben vieler
Originalkompositionen und Arrangements möglichst authentisch
umzusetzen.
Dabei kommt es nicht nur auf ein einzelnes Instrument an. Für
mehrstimmige Bläser- oder Streicherpassagen werden mehrere
Elektronien benötigt. Sie sind deshalb ein fester und wichtiger
Bestandteil unseres Orchesters.
Unsere vorhandenen Elektronien haben allerdings viele Jahre, Proben
und Konzerte hinter sich. Die Technik ist mittlerweile veraltet.
Klangqualität, Zuverlässigkeit und Bedienbarkeit entsprechen
nicht mehr unseren heutigen Anforderungen. Einige Stücke unseres
Repertoires können wir deshalb nur noch eingeschränkt oder nicht
mehr so aufführen, wie sie ursprünglich gedacht sind.
Wir wollen zwei moderne Elektronien anschaffen, um mit der Zeit
zu gehen und weiterhin innovativ und modern zu klingen.