Wir haben einen ungenutzten Innenhof hinter dem Museum und
wollen ihn sinnvoll beleben: wir wollen das Museumsangebot
ausdehnen und unser Kernthema "Leben am Fluss"
weiterentwickeln. Wir wollen unsere Themen nach aussen in den Hof
verlagern. Damit machen wir das Museum auch pandemiesicherer, denn
draußen ist mehr erlebt als drinnen.
Unsere neuen Wassermodelle erklären, welche Kräfte in der Elbe
walten, wie sie von Menschen beeinflusst werden und welche Folgen
das hat:
Das Fliesmodell zeigt, dass der Sand am Flussgrund
überall hin geschoben werden würde, wenn es keine Buhnen gäbe.
Die Schiffahrt wäre damit durch immer neue unvorhergesehene
Sandbänke gefährdet. Die Buhnen aber erhöhen die Geschwindigkeit
des Flusses und erzeugen Wirbel vor den Buhnenköpfen.
Das Wirbelmodell zeigt, wie solche Wirbel
entstehen und vergehen und welche Kraft sie haben.
Mit der Sandrifuge lässt sich nachvollziehen, was die starke
Strömung mit dem Sand am Flussboden macht und wie sie ihn
verschiebt.
Der Mensch hat schon viel verändert an der Elbe, wir haben ihr
frühere Überschwemmungsgebiete weggenommen für Städte und
Dörfer. Dies hat den Fluss und die Landschaft gestaltet.
Wer gern auf dem Wasser ist und die Ruhe dort erfährt, der kann an
unseren Wassermodellen sehen und erleben, welche gewaltigen Kräfte
den Fluss prägen.