Der legendäre Hartplatz "Kampfbahn Rote Erde" des SV
Melitia Aufenau an der Rotgartenstraße: Der unverwechselbare rote
Staub, der sich nach einem Spiel auf den Abschürfungen und dem
Schweiß festsetzt, ist die Erinnerung, die jeder Fußballer nach
Abpfiff seit jeher mit nach Hause nehmen darf. Generationen von
Spielern steckt der Sand noch heute in den wieder verheilten
Hautschichten der Knie, Handflächen und Ellebogen.
Heutzutage befinden sich Hartplätze überall auf dem Rückzug und
werden durch die üblichen charakter- und kulturlosen
Kunstrasenplätze ersetzt. Diese verursachen bei Spielern nicht nur
ebenso starke Abschürfungen wie ein Hartplatz, sondern vergiften
darüber hinaus noch unsere Umwelt mit tausenden Tonnen von
Mikroplastik .
Befinden sich die Hartplätze wirklich überall auf dem Rückzug?
Nein! Ein kleines gallisches Dorf namens Aufenau mit dem
dynamischen und kreativen Fußballverein "Melitia"
leistet Widerstand und hält am bewährten Hartplatz fest. Und
besiegt dort regelmäßig Spitzenmannschaften, die einfach keinen
Bock haben, den harten, staubigen Kampf auf der "Roten
Erde" anzunehmen.
So schön diese Geschichte ist, sie ist nicht perfekt. Denn das
Flutlicht des Hartplatzes ist ebenso alt wie der Platz selbst -
rund 30 Jahre. Einzelne Spieler berichteten gar, dass sie bei
Kontakt mit den Flutlichtmasten eine gewischt bekommen hätten.
Darüber hinaus saugen die ollen Birnen ordentlich Strom, was so
gar nicht in das unmweltfreundliche Gemüt unserer Kampfbahn passt.
Deshalb gilt es, die Seele des Platzes zu erhalten, aber dabei die
Umwelt besser zu schützen und neue, stromsparende Flutlichter zu
installieren, um die nächsten 30 Jahre Spielbetrieb zu sichern.
All das unterstützen Sie mit einer Spende für unser
Crowdfunding.