Aus- und Weiterbildungen sowie stete Übungen sind sowohl bei
der Jugendfeuerwehr als auch bei den Aktiven wichtig.
In Fürth wird wert darauf gelegt, so viele Angebote in dieser
Art, wie möglich zu schaffen, um sowohl die Jugendlichen als auch
die Aktiven bestmöglichen und realitätsnah auf den Ernstfall
vorzubereiten und so auch für die Bevölkerung optimale
Hilfebedingungen zu schaffen.
Ein Brandeinsatz stellt Feuerwehrleute durch die extreme Hitze,
ebenso wie durch eingeschränkte Sicht durch Rauch und Wasserdampf
vor ganz besondere Herausforderungen.
Die Ausbildung im Brandübungscontainer ist eine tolle Sache, da
hier jeder Teilnehmer die Entwicklung eines Brandes von der
Entzündung bis zum Vollbrand ohne den üblichen Einsatzstress
bewältigen muss. In mehreren Runden wird jedem Teilnehmer die
Vorstufen einer Rauchgasentzündung gezeigt, die er dann gezielt
bekämpfen muss. Anschließend wird die "Rauchschicht"
abgesenkt, um den Teilnehmern die thermische Belastung in einem
Brandraum zu demonstrieren. Während der Übung zeigt sich, wie
schnell eine bedrohliche Rauchgasdurchzündung entstehen kann.
Bei mittleren Raumtemperaturen von 300 °C bis 400 °C und bis zu
700 °C unter der Decke bei der Simulation von
Rauchgasdurchzündungen lernen sie, mit den körperlichen und
psychischen Belastungen, die im Einsatz vorherrschen können,
umzugehen und werden so bestmöglich auf den Ernstfall
vorbereitet.