Von dem Geld beschaffen wir einen Gebrauchtwagen, den wir für
den "Helfer vor Ort" ausstatten.
In der Preisklasse zwischen 2000 und 4000 € haben wir schon gut
geeignete Gebrauchtwagen gefunden. Dabei wünschen wir uns für den
nächtlichen Einsatz auf noch schlecht geräumten Straßen
Allradantrieb, für die bessere Rundumsicht ein etwas höheres
Fahrzeug, für die Sicherheit eine Automatik.
Weitere 3.000 - 4.000 € investieren wir in die nötigen Umbauten,
um aus einem zivilen Gebrauchtwagen ein Einsatzfahrzeug zu
machen.
Für das nötige rettungsdienstliche Material, wie zum Beispiel
eine EKG-Defibrillator-Einheit, kalkulieren wir mit 4.000 - 5.000
€.
Das ist insgesamt sogar billiger, als weiter mit
Privatautos zu fahren.
Jeder der „Helfer vor Ort“ hat eine eigene Notfalltasche. Das
Material beschafft und wartet das DRK. Die Taschen haben eine gute
Ausstattung für „Alltägliches“, aber teure und wichtige
Geräte wie EKG oder Defibrillator sind aus Kostengründen nicht
drin.
Ein kombinierter EKG-Defibrillator kostet ab etwa 2.500 €. Bei 20
aktiven Helfern wäre das eine Gesamtinvestition von 50.000 €.
Dazu kommen Wartungskosten für Akkus, Klebe-Elektroden, jährliche
Wartung und noch einige andere Folgekosten. Unbezahlbar.
Auch bei billigeren Hilfsmitteln, zum Beispiel der
Stifneck-Halskrause (ca. 15 €) für Unfallopfer, multipliziert
sich jeder Betrag mit 20.
Für ein Einsatzfahrzeug, das nach Dienstplan gefahren wird,
müsste das Material nur einmal beschafft werden.
Allein aus der Differenz zwischen einem und 20 Defibrillatoren
könnten mehrere Fahrzeuge beschafft werden. Aus der Ersparnis von
einer zu 20 Halskrausen leicht die KFZ-Versicherung für ein Jahr
bestritten werden.
Und „gratis obendrauf“ gibt es noch eine deutlich
schnellere Hilfe für unsere Patienten!
Über die Volksbank-Crowdfunding-Aktion
„Viele-Schaffen-Mehr“ wollen wir dazu einen Beitrag von 10.000
€ einwerben, der Rest soll aus eigenen Mitteln finanziert
werden.