Die NaturFreunde waren nie nur ein Wanderverein. Mit dem Gruß
„Berg frei“ verband sich immer ein gesellschaftspolitisches
Programm, wurden traditionell soziale Anliegen mit dem Umwelt- und
Naturschutzgedanken verknüpft. Galt es vor hundert Jahren, den
Zugang zur Natur für die arbeitenden Menschen gegen Wegeverbote
der feudalen Jagdpächter durchzusetzen, ist es heute vordringlich,
die natürlichen Lebensgrundlagen auch für nachfolgende
Generationen zu erhalten. Für sie steht der Begriff Nachhaltigkeit
für eine Zukunftsvision, in der wirtschaftliche Entwicklung
dauerhaft mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischer
Verträglichkeit verbunden ist. An diesem Leitbild richten wir
unsere Arbeit aus, indem wir ...
- umwelt-und sozialverträglichen Tourismus organisieren,
naturverträglich und gemeinschaftlich Sport treiben
- unsere Naturfreundehäuser nach ökologischen Gesichtspunkten
modernisieren und dort eine regionaltypische Verpflegung
anbieten
- für die gleichberechtigte Teilhabe aller an der
wirtschaftlichen Entwicklung eintreten und in Kooperation mit den
Gewerkschaften Projekte entwickeln, bei denen wir Umweltschutz mit
Innovationen, neuen Arbeitsplätzen und Sozialverträglichkeit
verbinden
- uns in aktuelle Politik einmischen und deren Ausrichtung am
Grundsatz der Nachhaltigkeit einfordern
- Anstöße zu einem nachhaltigen Lebensstil geben und
Umweltbildung für Familien und Kinder durchführen
- „Kultur von unten“ für alle fördern
- Kampagnen ausrufen, um den Klimaschutz zu verbessern, um
Flüsse wieder sauberer zu machen, Landschaften integriert weiter
zu entwickeln und „Grüne Wege in die Zukunft“ zu finden
- solidarisch sind innerhalb der eigenen Generation, zwischen
den Generationen und in der Einen Welt, in der für alle Menschen
der gleichberechtigte Zugang zu den Lebensgrundlagen, zu Arbeit und
Bildung gewährleistet werden soll