Wie schafft man es, Alt und Jung zusammen zu bringen, Neubürger
in das Dorfleben zu integrieren und das Ganze unter dem Fokus des
modernen Landlebens zu vereinen? Wie bringt man Kultur ins
Dorf?
Auszug aus Wikipedia:
“Der Ursprung gemeinschaftlich genutzter Backhäuser liegt im
Dunkeln; wahrscheinlich gab es sie bereits in der Antike. Im
mittelalterlichen Europa sind sie im 14. Jahrhundert nachgewiesen;
ihre flächendeckende Verbreitung begann jedoch erst im 17.
Jahrhundert, als in mehreren Territorien des Heiligen Römischen
Reiches Hausbacköfen wegen der Brandgefahr und des höheren
Holzverbrauchs hoheitlich
untersagt wurden. In ländlichen Regionen waren Backhäuser bis in
die 1960er Jahre verbreitet; in größeren Orten mit eigenen
Bäckern wurden viele zuvor und auch noch später abgerissen.
Der meist einmal wöchentlich stattfindende Backtag stellte mit
seiner festgelegten Backzeit ein wichtiges, die Interaktion und
Gemeinschaft förderndes Ereignis dar. Beim Warten auf das fertige
Brot (seltener auch Kuchen) wurden Neuigkeiten
ausgetauscht; oft gab es steinerne Sitzbänke im Raum vor dem Ofen.
“
Damit war die Idee geboren: die Errichtung eines Backhauses mit
regelmäßigen Backtagen und dem Ziel, miteinander ins Gespräch zu
kommen, Generationen zusammenbringen, Neubürger zu integrieren ;
innovative Heimatpflege, passend zu unserer ländlichen Region.
Dazu die kulturelle Belebung durch entsprechende
Veranstaltungen.
Eine Kooperation mit der Grundschule Betzendorf, dem Dorfverein
Tellmer und anderen ansässigen Vereinen, sowie privaten
Initiativen wäre denkbar und ist ausdrücklich gewünscht!