Kitzrettung mit Drohne

BJV Kreisgruppe Füssen e. V.

400 € Unterstützung durch Ihre Bank!
Projekt erfolgreich
5.512 € von 5.000 €
41 Unterstützer
110 Prozent

Über das Projekt

Wir, die Mitglieder der Kreisgruppe Füssen des BJV möchten aufgrund des herausragenden Erfolges eines Projektes zur Finanzierung einer Drohne zur Kitzrettung im Jahre 2018 an den Erfolg anknüpfen um noch eine zusätzliche Drohne anzuschaffen die es uns ermöglicht noch mehr Kitze vor dem sicheren Tod durch die Mähwerke der Landwirtschaft zu retten.

Finanzierungszeitraum:
11.05.2021 - 26.07.2021
Realisierungszeitraum:
01.05.- 30.07.2021
Worum geht es in diesem Projekt?

Liebe Leute, ich bin ein Rehkitz. Ich habe noch keinen Fluchtinstinkt wie die meisten anderen Tiere. Bei Stress oder Gefahr von Fressfeinden wie Fuchs, Dachs und auch Wildschweinen ducke ich mich ins Gras und verharre regungslos, durch mein getupftes Fell und die fehlende Eigenwitterung in den ersten Tagen meines Lebens bin ich perfekt getarnt und nicht zu riechen. Das hilft mir zu überleben. Wären da nicht die Menschen. Sie nutzen die Wiesen als Viehfutter und kommen mit großen Traktoren mit für mich gefährlichen rotierenden Mähwerken genau in der Zeit, wo ich mich in diesen Wiesen ablege, um unentdeckt zu bleiben. Die Jäger haben eine Möglichkeit gefunden, mich in den kühlen Morgenstunden mit Drohnen, die mit Wärmebildtechnik ausgerüstet sind, in den Wiesen zu finden und mich vor den Mähwerken der Landwirtschaft zu retten.
Jedes Jahr im Mai beginnt die Setzzeit der Rehe genau mit dem ersten Schnitt der Grünlandmahd in der Landwirtschaft. Durch ihr angeborenes Verhalten sich bei Stress und Störungen sich zu ducken und regungslos zu verharren, anstatt zu fliehen sind sie für den Landwirt vom Traktor aus praktisch unsichtbar. Laut Studien verschiedener Institutionen werden jedes Jahr 500.000 Jungtiere davon allein 100.000 Rehkitze während der Mähzeit unabsichtlich und oft unbemerkt verstümmelt und getötet. Aber das allein ist nicht das Problem für die Natur, durch die verwesenden Tierkadaver im Grünfutter kommt es zu Krankheiten im Nutztierbestand der Landwirte. Es gibt zwar immer mehr technische Möglichkeiten für den Landwirt, so z.B. Temperaturfühler, die an die Mähwerke montiert werden können und den Landwirt während der Fahrt in der Wiese warnen sollen. Leider sind diese Geräte teuer in der Anschaffung und noch relativ ungenau. Der Landwirt ist von Gesetz wegen verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu Jungwildrettung zu ergreifen und hier kommen die Jäger ins Spiel! Wir Jäger helfen unseren Landwirten bei der Suche! Wir wissen erstens, wo unser Wild sich aufhält und können so gezielt und zügig die Kitze und anderes Jungwild wie Feldhase-Babies aus den Flächen entfernen und zweitens können wir die Landwirte, die oft in kurzen Zeitfensten riesige Flächen mähen müssen, effektiv entlasten.
Bereits durch mehrere aktiv eingesetzte Drohen mit Wärmebildtechnik, die unter anderem durch ein erstes, sehr erfolgreiches Crowdfunding in Zusammenarbeit mit der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu im Jahre 2018 haben die Mitglieder der Kreisgruppe Füssen des Bayerischen Jagdverbandes bereits heute die Möglichkeit beim Überfliegen der Drohne in der Wiese abgelegte Kitze durch die Wärmesignatur der Kamera von oben zu entdecken und aus der Wiese zu retten.
Die Drohne ermöglicht, eine Wiese in relativ kurzer Zeit abzufliegen und die abgelegten Kitze zu finden, doch sind die vorhandenen Drohnen noch lange nicht genug, um unser Ziel zu erreichen: Alle Wiesen die gemäht werden sollen, abzusuchen und soviele Kitze wie möglich zu retten. Dafür braucht es nicht nur außergewöhnlichen, ehrenamtlichen Einsatz unserer Helfer, die auf eigene Kosten eine staatliche Prüfung ablegen müssen um diese Drohnen steuern zu dürfen und über Wochen hinweg jeden Morgen ab den sehr frühen Morgenstunden ohne Vergütung oder Aufwandsentschädigung unterwegs sind, um Leben zu retten.
Doch vor allem brauchen wir noch mehr Drohnen.er einzelne von Ihnen kann mit einer Spende helfen, noch mehr Rehkitze zu retten, wir Jäger der Kreisgruppe Füssen haben seit 2018 bereits mehreren Hundert Rehkitzen das Leben gerettet und jährlich werden es durch den einzigartigen Einsatz mehr! Unser Ziel ist es, noch eine Drohne zu beschaffen und noch mehr Kitze vor dem sicheren Tod zu retten. Denn Kitzrettung ist für uns mehr als eine Verpflichtung. Es ist für uns Jägerinnen und Jäger eine Herzensangelegenheit

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir, die BJV Kreisgruppe Füssen sind Teil des Bayerischen Jagdschutzverbandes e.V. als anerkanntem Naturschutzverband und haben uns laut Satzung der Hege des Wildes, dem Natur-, dem Arten- und dem Tierschutz verpfllichtet. Bei der Kitzrettung ist der Landwirt ist gesetzlich Maßnahmen zur Rettung der Kitze zu ergreifen. Wir Jäger werden hier aktiv und unterstützten die Landwirte bei ihrer Pflicht zur Jungwildrettung wo immer wir gebraucht werden. Das ist gelebter Tierschutz.
Ziel des Crowdfundings ist es, unsere Maßnahmen zur Jungwildrettung noch weiter auszubauen und eines Tages flächendecken anbieten zu können. Der immense Erfolg des ersten Crowdfundings und der daraus finanzierten Maßnahmen gibt uns Recht, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Nachfrage der Landwirte übersteigt stets unsere Möglichkeiten zur Suche, wir bräuchten noch viel mehr Drohen und Piltoten, um allen Anfragen gerecht werden zu können. Ihre Spende ermöglicht es uns eine weitere Drohe mit Wärmebildtechnik anzuschaffen, um noch mehr Kitze zu retten. Jedes einzelne, das so vor dem Mähtod bewahrt werden kann, ist den immensen Aufwand wert und ein Gewinn für uns alle.

Warum sollten Sie dieses Projekt unterstützen?

In unserer hochtechnisierten und schnelllebigen Zeit sollte Natur- und Tierschutz nicht nur ein leeres Wort sein. Tierschutz betrifft uns alle, Jäger, Landwirtschaft und nichtjagende Bevölkerung, alle können wir zum Wohle der Tiere beitragen, nicht nur in fernen Ländern und für exotische Tiere eintreten, nein, hier können Sie mit Ihrer Spende vor ihrer Haustür helfen, den Tieren, und den Menschen ihrer Umgebung und unser einzigartigen Heimat.

Was geschieht mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

100% der Spenden fließen in die Beschaffung einer modernen Drohne mit neuester Wärmebild-Technik zum schnellen Auffinden der in den Wiesen abgelegten Kitze.

Sollten wir über den Rahmen des Projektes kommen, wird das
Geld neben der Anschaffung der Drohne zur Finanzierung der gesetzlich vorgesehenen Fluglizenzen unserer Piloten eingesetzt

Wer steht hinter dem Projekt?
BJV Kreisgruppe Füssen e. V.

Wir, die Jäger der Kreisgruppe Füssen eV stehen für gelebten Tierschutz und unterstützten die Landwirtschaft mit diesem Projekt nach Kräften. Unsere Mitglieder kämpfen an allen Fronten und suchen soviele Wiesen wie möglich ab, denn jedes gerettete Kitz ist ein Gewinn, für uns, für Sie und für unsere unverwechselbare und einzigartige Heimat. Durch Ihre Spende können Sie uns aktiv unterstützen noch effektiver und besser zu werden. Jede zusätzliche Drohne erspart grausames Tierleid. In den letzten drei Jahren ist es uns gelungen mehrere Hundert Kitze zu retten. Ihre Spende geht zu 100% in den Kauf einer hochmodernen Drohne mit neuester Wärmebildtechnik und in die Ausbildung unserer „Piloten“ diese so sicher und effizient wie möglich fliegen zu dürfen.Dafür setzten wir auf Sie, bitte helfen Sie uns!

Die Jäger der Kreisgruppe Füssen e.V. stehen für aktiven Tierschutz.

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Impressum / Kontakt

BJV Kreisgruppe Füssen e. V.
Isabel Koch
Graf-Dürkheim-Str. 1
87642 Halblech
Deutschland

1. Vorsitzende

Project-ID: 16269