Ziel über längere Sicht ist eine unabhängigere,
umweltfreundlichere und auch kostengünstige Wärmeversorgung in
Bleichenbach zu gewährleisten.
Die richtige technische Variante zu finden und das mögliche
Einsparpotential darzulegen, ist Aufgabe einer
Machbarkeitsstudie.
Die konkrete Aufgabe dieser Studie ist es, einen Wärmepreis je
Kilowattstunde vom Endverbraucher abgenommener Wärme zu ermitteln.
Als Referenzpreis dienen die Kosten einer dezentralen
Wärmeerzeugung auf Basis fossiler Energieträger wie sie aktuell
vorliegt. In der Studie sind die verschiedenen Varianten der
Erzeugung von Wärme, die vorgenanntem Ziel dienen, zu untersuchen
und zu bewerten. Jede Untersuchungsvariante schließt mit einem
erwarteten Wärmepreis in Euro/kWh. Zusätzlich wird jeweils eine
Auswirkung auf die Umweltbeeinträchtigung gegeben. Dadurch wird
eine bestmögliche Vergleichbarkeit für die Entscheider und Nutzer
gegeben. Für jede Variante wird in der Studie eine
Kostenschätzung erstellt, die auch Grundlage für
Finanzierungsgespräche sein kann.
Als Grundlage für die Machbarkeitsstudie dienen die durch die
Arbeitsgruppe zu erfassenden Verbrauchs- und Gebäudedaten der
einzelnen Haushalte in Bleichenbach mit einem standardisierten
Erhebungsbogen.
Die Machbarkeitsstudie wird von einem neutralen, unabhängigen
Ingenieurbüro erstellt. Bei der Untersuchung auf
Fördermöglichkeiten und deren Beantragung wirkt das
Ingenieurbüro ebenfalls mit.
Die Machbarkeitsstudie wird als Bericht der Arbeitsgruppe zur
Verfügung gestellt und in den erforderlichen Gremien und bei
Interessentenveranstaltungen vorgestellt und erläutert.
Der Zeitrahmen zur Erstellung der Machbarkeitsstudie wird nach
einer möglichen Förderzusage auf 6-9 Monate geschätzt, wobei die
Vollständigkeit der Datenerhebung der wesentliche beeinflussende
Zeitfaktor ist.