Im Ambulanten Hospizdienst Oldenburg engagieren sich über 150
ehrenamtliche Mitarbeiter:innen zwischen 17 und 83 Jahren in
verschiedenen Bereichen. Ehrenamtlichkeit heißt bei uns, Teil
einer Gemeinschaft zu sein, die von gegenseitigem Respekt und
Wertschätzung geprägt ist. Mit verschiedensten Konzepten und
Angeboten fördert der Ambulante Hospizdienst den kontinuierlichen
Austausch der ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen untereinander. So
werden sie in ihren Aufgaben durch die Koordinator:innen
unterstützt, können sich beraten lassen und an
Praxisbegleitungen, Fortbildungen und Supervisionen teilnehmen.
Die Aufgaben unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen ist sehr
vielfältig und erstreckt sich von der Unterstützung als
Empfangsteam im Tagesgeschäft des Dienstes über die Begleitung
Sterbender und ihrer An- und Zugehörigen, Begleitung von Familien
mit ihren lebenslimitiert erkrankten Kindern und Jugendlichen,
unsere Online-Beratungsstelle da-sein.de für Kinder und
Jugendliche und abschließend der Trauerarbeit in Einzelgesprächen
und Trauergruppen.
Die Räumlichkeiten in der Haareneschstraße stehen dafür allen
Ehren- und Hauptamtlichen zur Verfügung und sind mit dem Anliegen
gestaltet, dass sich Menschen, die das Haus betreten, von Beginn an
wohlfühlen. Sie dienen als Schutzort und als Pol, an dem Menschen
Ruhe und Kraft erleben und mitnehmen können in ihren jeweiligen
Alltag, mit all seinen verschiedenen Herausforderungen.
Mit diesem Projekt möchten wir die herausragende Leistung unserer
ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen sichtbar machen und wertschätzen.
Sie sind es, die sich freiwillig mit den Themen Sterben, Tod und
Trauer auseinandersetzen und damit eine hoch emotional fordernde
Arbeit unentgeltlich leisten. Sie investieren ihre Freizeit in das
Wohl der Oldenburger Stadtgesellschaft und ermöglichen es Menschen
oft erst durch ihren Einsatz, dass diese ihre letzte Lebenszeit zu
Hause verbringen können, wenn das ihr Wunsch ist. Sie begleiten
aber auch in Krankenhäusern und Altenheimen – dort wo sie
gebraucht werden.
Ohne Ehrenamtliche wäre die ambulante Hospizarbeit in ihrer
heutigen Form nicht möglich. Sie tragen dazu bei, dass das Sterben
Teil des Lebens ist und damit seinen Raum in der Mitte der
Gesellschaft findet.