Bei unseren Clowns-"Visiten" geht es darum, in einer
Einrichtung, die von Kummer, Sorgen und Schmerz geprägt ist, die
Atmosphäre zu ändern. Weg von der Krankheit, hin zum
individuellen Menschen und allem, was ihn ausmacht.
Die KlinikClowns spulen dabei kein einstudiertes Programm ab,
sondern improvisieren mit dem, was sie im jeweiligen Zimmer
vorfinden. Mit einem Kleinkind gehen sie anders um, als mit
Jugendlichen und stellen sich immer wieder neu auf die
Gegebenheiten ein.
Gegenstände, die auf die persönlichen Interessen des jeweiligen
Kindes deuten, wie z.B. ein Fußball, eine Puppe oder auch mal ein
Federmäppchen, werden in das Spiel mit eingebunden.
Manchmal geht es dabei turbulent zu, manchmal ist ein leises
Spiel gefragt. Im Kinderpalliativzentrum ist häufig weniger mehr,
aber auch die sanften Spiele können große Freude bereiten.
Die Familien der Kinder sind oft sehr berührt, wenn sie ihr
krankes Kind fröhlich erleben. Auch sie fühlen sich dann
erleichtert und können mal für einen Moment durchschnaufen.
Geschwisterkinder von kranken Kindern müssen oft sehr
zurückstecken, auch sie binden die Clowns bewusst ins Spiel mit
ein.
Nicht zuletzt sind die KlinikClowns auch für die Mitarbeiter der
Einrichtungen da, um ihnen ebenfalls den Arbeitsalltag luftiger zu
machen.