Wir möchten auf unserem Außengelände eine "inklusive
Spielstraße" realisieren, die insbesondere für
Rollstuhlfahrer*Innen, aber auch Kinder mit Behinderungen oder
Förderbedarf uneingeschränkt nutzbar ist.
Inklusion bedeutet "Einschluss" und meint den
Einschluss aller Kinder in eine Gemeinschaft , in der sie
gleichberechtigt, selbstständig und unabhängig an jedweden
Tätigkeiten teilhaben können. Inklusion tritt für die Rechte und
Partizipation aller Kinder ein, begrüßt Vielfalt und verlangt den
Blick auf die gesamte Persönlichkeit des Kindes.
Besondere Relevanz hat, dass Inklusion auch die
Rahmenbedingungen nach den Bedürfnissen und Besonderheiten
ausrichtet. Die Strukturen haben sich den individuellen
Bedürfnissen anzupassen, sodass sich Bildungseinrichtungen wie
Krippen und Kindergärten sich zu fördernden und herausfordernden
Lernorten für alle Kinder entwickeln. Auf diese Weise möchten wir
die Kinder in ihrer Individualität und ihren jeweiligen
Fähigkeiten wertschätzen und uns für den Stadtteil in
Kooperation mit unserem Familienzentrum öffnen. Viele
Spielplätze, auch als inklusiv betitelte, erfüllen grundlegende
Anforderungen nicht.
Wir würden gerne einen Platz offerieren, der nicht nur den in
unserer Einrichtung betreuten Kindern, sondern möglichst vielen
Menschen zugute kommt. An einem entsprechend breiten, wetterfest
angelegten Weg sollen barrierefreie Spielgeräte installiert
werden, die vielfältige Spiel- und Bewegungsreize bieten und die
Kinder ganzheitlich fördern und fordern sollen. In diesem Sinne
möchten wir gerne unser Außengelände mit einer zugänglichen
inklusiven Sandanlage, einer Wippe, einem Karussell und einem
Trampolin ausstatten. Alle Spielgeräte wären über den Weg für
alle Kinder nutzbar, unabhängig von Fähigkeiten und
Beeinträchtigungen.
Ein so in der Form inklusiv konzipiertes Außengelände wäre ein
ein Aushängeschild in ganz Braunschweig und eine absolute
Seltenheit.