Seit 1987 betreibt der Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Vechta ein Frauen- und Kinderschutzhaus im Landkreis Vechta.
Hier finden Frauen und ihre Kinder Schutz, die von häuslicher
Gewalt betroffen sind. Aktuell stehen jedoch nur fünf
Schutzplätze zur Verfügung – deutlich zu wenig angesichts des
hohen Bedarfs in der Region.
Mit diesem Projekt wird das Frauen- und Kinderschutzhaus umfassend
saniert und erweitert. Ziel ist es, die Anzahl der
Schutzplätze von fünf auf acht zu erhöhen und das Gebäude
zugleich energetisch, funktional und konzeptionell zukunftsfähig
zu machen. Geplant sind u. a. moderne Zimmer mit eigenen
Sanitärbereichen, eine bessere räumliche Ausstattung für Frauen
und Kinder, sichere Rückzugsräume sowie verbesserte
Arbeitsbedingungen für die Fachkräfte.
Die Maßnahme ist notwendig, um den gesetzlichen Vorgaben und
fachlichen Standards – insbesondere im Rahmen der
Istanbul-Konvention – gerecht zu werden. Gleichzeitig werden
durch die Sanierung Energiekosten gesenkt, Barrieren abgebaut und
die Qualität des Schutzangebots nachhaltig verbessert.
Während der Bauphase wird der Betrieb des Frauenhauses in einer
Übergangsimmobilie weitergeführt, damit weiterhin Schutzplätze
für akut betroffene Frauen und Kinder zur Verfügung stehen.