Die Frage der Nachhaltigkeit aller Lebensbereiche ist längst
Mittelpunkt vieler gesellschaftlicher Debatten, nicht nur im Rahmen
der Klimakrise. Die Zeit nach Corona wird zusätzliche Impulse
ermöglichen. Aufgrund der Globalisierung und Digitalisierung
rücken viele Fragen in den Vordergrund, die Bedeutung für die
gesamte Weltgemeinschaft haben. Die Vereinten Nationen haben mit
ihrer “Agenda 2030” und den Zielen für nachhaltige Entwicklung
(“Sustainable Developement Goals, SDG”) einen Rahmen
gesetzt.
Doch unser persönlicher Lebensmittelpunkt ist noch immer unser
Viertel, der Ort, die Region, in der wir leben. Hier können wir am
ehesten persönlich Einfluss nehmen auf ein nachhaltiges
Zusammenleben, hier können wir die Wirkung von Maßnahmen direkt
beobachten und können selbst Wirkung entfalten. Wie also wollen
wir nach Corona leben?
Deshalb stellen wir unter dem Motto “Region AACHEN 2050” die
Frage: Wie wollen wir künftig zusammenleben – hier bei uns in
der Region, unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit? Wir bauen
ein Netzwerk auf, um aus vielen Perspektiven eine gemeinsame
Antwort auf diese Frage zu finden.
Wie sieht es aus, ein lebenswertes Leben in den Grenzen, die
unser Planet vorgibt? In einem offenen Beteiligungsprozess zeichnen
wir ein Bild dieser Zukunft für alle Menschen in unserer Region.
In co-kreativen Workshops und Gesprächsrunden, online und offline,
soll ein regionaler Rahmen für ein nachhaltiges Zusammenleben
entstehen.