Unsere Schule wandelt sich täglich. Wo unlängst die
Lernmittelverwaltung zu finden war, verbringen nun SchülerInnen
ihre freie Zeit im neuen, offenen
Schülertreff. Wo sich einst der Garten des ehemaligen
Hausmeisterehepaars befand (das damals noch an der Schule wohnte),
wird nun beim
offenen Gärtnern im Schulgarten gepflanzt und wo vor einigen
Monaten noch eine 6 Meter lange Schrankwand stand, beginnt jetzt
unser Projekt:
Wir haben uns vorgenommen, nach Abbau eines über die Jahrzehnte
die Nische dominierenden, meterlangen Schrankes, den dadurch
entstandenen freien Raum neu zu gestalten. Dies soll, neben der
Anschaffung neuer Sitzblöcke, auch auf einer künstlerischen Ebene
erfolgen. So kam die Idee auf, nicht nur die Wandfarbe in ein
sattes Ultramarinblau zu verändern sondern gleich die gesamte Wand
durch eine großflächige, dreidimensionale Installation
hervorzuheben.
Ein Blick auf die Welt sollte es werden, aber nicht ein
gewöhnlicher Blick. Eher eine Art Blickfang, erzeugt durch eine
Vielzahl an einzelnen, plastischen Elementen, die zusammen dann ein
"Ganzes" ergeben sollen. Entstanden ist dabei, im Rahmen
unseres Jahresmottos
"Demokratie leben!", die Projektidee der Weltkarte
zum Anfassen und Begreifen, ein sowohl haptisches als auch
optisches Erleben.