Seit Bestehen des Waldkunstvereins wurden auf 12
Waldkunst-Biennalen seit 2002 von 221 KünstlerInnen aus 45
Ländern 369 Kunstwerke erstellt, von denen noch gut 40 rund um die
Uhr und kostenfrei zu besichtigen sind - sehr beliebt im Rahmen
eines Spazierganges auf die Darmstädter Ludwigshöhe.
Für die Waldkunst-Biennale 2026 im Rahmen des Festivals
"World Design Capital Frankfurt-RheinMain" haben wir das
Thema "Demokratischer Wald" gewählt: Welche Stimme hat
die Natur - und wie können wir sie hören?
Nach der Eröffnung am 22. August 2026 werden die Werke
durchgehend und ganzjährig zu besichtigen sein und bei
öffentlichen Führungen an sieben Wochenenden bis zum 4. Oktober
2026 besonders Interessierten erläutert.
Folgende fünf besonders aufwändige Kunstwerke
sollen durch das Crowd-Funding realisiert werden:
Coverbild: Wachsende Wurzeln Welkende Wälder von Regina
Frank, Deutschland / Portugal
Die Installation aus Materialien des Umgebung betrachtet den Wald
als lebendiges Wesen und verleiht ihm über digitale Medien eine
Stimme. Der Besucher ist eingeladen, sich die Frage zu beantworten:
„Wie würde der Wald sprechen, hätte er eine eigene Stimme?
Bild 1: Antenne für Inspiration von Jens J. Meyer,
Deutschland
Diese Antennen drehen sich langsam unter weitem Himmel und
verleihen der Fantasie Flügel. Nimmt sich der Betrachter einen
Moment Zeit, wir er oder sie neue Ideen empfangen.
Bild 2: Das Eingangsportal „Arch to Democratic
Forest“ von Rumen Dimitrov, Bulgarien
Bei diesem aus Bruchholz gefertigten Portal wird der Besucher beim
Betreten des Waldkunstpfades auch die Schönheit der dahinter
liegenden Landschaft wie durch einen Bilderahmen erfahren.
Bild 3: WaldMyzel: Eine gehäkelte Demokratie von Imke
Rust, Namibia / Deutschland
Besucher sind eingeladen, gemeinsam eine myzelartige Struktur aus
gehäkelten Stoffbahnen zu erschaffen; in alle Richtungen wachsend,
ohne festen Plan. So entsteht ein Netzwerk, welches Menschen,
Pflanzen und den Wald verbindet.
Bild 4: Raum-Zeit Kapsel von Emanuela Camacci
(Italien)
Sobald man die Kapsel betreten hat, lebt man in nur diesem
Augenblick. Die Welt herum ist gefiltert sichtbar.