Sport und Bewegung sind immer seltener ein fester Bestandteil
des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Dies nimmt signifikanten
Einfluss auf das Verhalten von Kindern, bedingt insbesondere
gesundheitsgefährdende Verhaltensmuster und nimmt langfristig
negativen Einfluss auf ihren Gesundheitszustand.
Die Gründe für die Verringerung des Bewegungsanteils im Alltag
von Kindern und Jugendlichen sind vielfältig: Zum einen gibt es
eindeutige verhaltensbezogene und individuelle Faktoren, die ein
gesundheitsgefährdendes Aufwachsen bedingen, z. B. Aufwachsen in
einem Elternhaus mit niedrigem Sozialstatus, vermehrtes Auftreten
von medienbezogenen Abhängigkeiten, (...).
Zum anderen gibt es auch strukturell bedingte Hürden, die die
Situation ebenfalls verschärfen, z. B. erschwerte
Zugangsmöglichkeiten, hohe Beitragskosten, zu wenig Turnhallen in
Relation zur Anzahl von Kindern und Jugendlichen, starker Mangel an
lizensierten Übungsleiter*innen, (...).
Der Stendaler Volleyballverein 1990 e. V. möchte auf diese
gesellschaftliche Herausforderung reagieren, indem er aktiv die
Stärkung seiner Kinder- und Jugendarbeit forciert. Dabei geht es
vor allem darum, das Angebot an Trainings- und
Übungsmöglichkeiten zu erhöhen und als relevanter Stakeholder im
Kinder- und Jugendsport in der Altmark aufzutreten. Derzeit ist die
Aufnahme weiterer Kinder und Jugendlicher im Stendaler
Volleyballverein aufgrund begrenzt vorhandener personeller aber
auch materieller Kapazitäten limitiert. Dabei zeigt die Resonanz
der Eltern und Interessierten deutlich: Die Nachfrage besteht! Der
Verein möchte ermöglichen, dieser Nachfrage nachzukommen und eine
Lebenswelt sein, die die Förderung der (Bewegungs-)Gesundheit von
Kindern und Jugendlichen aktiv als Ziel verfolgt.