Die Broadway-Show „Eleanor!“ wird aufgrund einer
vernichtenden Kritik der New York Times nach der Opening-Night
geschlossen. Schuld daran sind die Hauptakteure Dee Dee Allen und
Barry Glickman, denen zwar großer Erfolg, aber wenig Sympathie
nachgesagt wird. Um die Narzissmus-Vorwürfe zu dementieren, machen
sie sich gemeinsam mit Trent (Kellner und Juilliard-Absolvent) und
der frustrierten Tänzerin Angie auf die Suche nach einem guten
Zweck, der sie als Helden dastehen lassen und ihre Imageprobleme
lösen soll.
Der Fall von Emma, einer Highschool-Schülerin aus Indiana, kommt
da wie gerufen. Diese möchte mit ihrer Freundin eigentlich nur zum
Abschlussball gehen, der Elternrat sagt diesen jedoch als Reaktion
darauf ab. Die selbsternannten Broadway-Aktivisten machen sich also
auf den Weg nach Indiana, um Emma (aber vor allem ihnen selbst) mit
einer Menge Tanz, Gesang und Jazzhands zur Hilfe zu eilen.
Die neugewonnene unfreiwillige Aufmerksamkeit hilft der
mobbinggeplagten Emma jedoch recht wenig dabei, ihre Freundin
Alyssa, Tochter der Elternratsvorsitzenden Mrs. Green, zu einem
Coming-out zu motivieren. Die Broadway-Darstellenden veranstalten
währenddessen weiter großen Wirbel, der letztlich seinen Zweck
erfüllt – Die Regierung beschließt: Der Ball muss
stattfinden.
Im Rahmen ihrer euphorischen Vorbereitungen auf diesen, begehen sie
jedoch einen Fehler, denn: Unterschätze niemals Eltern, wenn es um
das „Wohl“ ihrer Kinder geht. Die Darstellenden müssen
schließlich lernen, dass es im Leben wichtigere Dinge als Image
und Erfolg gibt und sich nicht alle Probleme mit Tanz und Gesang
lösen lassen…