Starke Stimmen brauchen starken Sound

Gospelchor Different Voices e.V.

Wir erweitern unser Equipment und schaffen neue Mikrofone an. Damit können wir Stimmen klarer hervorheben, kleine Besetzungen gezielt verstärken und ein besseres Klangbild erreichen. Jede Unterstützung hilft uns, dieses Ziel zu verwirklichen!
3.655 € von 2.500 €
9 Tage
37 Unterstützer
146 Prozent
Große Ansicht vom Video

Geschichten aus dem Chorleben – Teil 3

Die Entscheidung

Doch bevor irgendetwas wirklich Gestalt annehmen kann,
muss der Chor entscheiden,
ob er das alles überhaupt möchte.

Die Mädels aus dem Vorstand sind sich schnell einig:
Dafür gibt es genau den richtigen Rahmen.

Die Jahreshauptversammlung.

Der Punkt wird ins Programm aufgenommen.
Offiziell.
Unumgänglich.

Kalle nutzt die Zeit bis dahin sinnvoll.
Die Projekt-Homepage bekommt den letzten Schliff.
Hier noch ein Bild.
Da noch eine Formulierung.
Ein bisschen Feinschliff hier, ein bisschen Struktur dort.

Ulla schaut drüber.
Wie immer.

Texte werden geprüft.
Sätze geschärft.
Kleinigkeiten angepasst,
die am Ende den Unterschied machen.

Dann ist er da.
Der Abend der Jahreshauptversammlung.

Kalle steht vorne.
Vor ihm: der Chor.
Und nicht irgendeiner.
Sondern ein Chor, der Fragen stellen kann.
Viele Fragen.

Kalle stellt das Projekt vor.
Er erklärt.
Er zeigt.
Er wirbt.

Und dann geht es los.

Die ersten Hände gehen hoch.

„Was ist, wenn nicht genug Geld reinkommt?“
„Was kostet uns das Ganze überhaupt?“
„Wer kümmert sich darum – und wie lange?“
„Wie lange soll das Projekt laufen?“
„Und ganz ehrlich: Warum brauchen wir plötzlich Mikrofone?“

Fragen.
Viele Fragen.

Und sie kommen nicht vereinzelt.

Sie kommen geballt.
Kalle bleibt ruhig.
Ulla auch.
Und Arno sowieso.

Geduldig beantworten sie alles.
Erklären Zusammenhänge.
Ordnen ein.
Relativieren, wo es nötig ist –
und bleiben klar, wo es wichtig ist.

Die Köpfe laufen heiß.
Es wird diskutiert.
Argumente fliegen durch den Raum.
Vor und zurück.
Hin und her.

Und mittendrin:

Arno.
Kalle.
Ulla.

Die drei sitzen da
und schauen fast ein wenig ungläubig zu,
wie aus ihrer Idee
plötzlich ein Thema für alle wird.

Wie sie wächst.
Wie sie Form annimmt.
Wie sie lebt.

Dann – irgendwann –
kippt die Stimmung.

Nicht laut.
Nicht dramatisch.

Sondern ganz leise.

Die Skepsis wird weniger.
Die Zustimmung mehr.

Man wägt ab.
Man rechnet.
Man denkt weiter.

Und schließlich ist man sich einig:

Das Projekt soll auf den Weg gebracht werden.

Das Risiko scheint überschaubar.
Die Bereitschaft ist da.
Und wenn es am Ende knapp wird –
dann findet sich eine Lösung.

Zur Not gemeinsam.
Aus dem Chor heraus.

Ein wichtiger Moment.

Denn ab jetzt gibt es kein „Vielleicht“ mehr.

Ab jetzt heißt es:
Wir machen das.

Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Kalle nimmt Kontakt mit der Volksbank auf,
damit das Projekt freigeschaltet werden kann.

Parallel dazu passiert etwas,
das im Chor eigentlich nie lange dauert:

Es werden Unterstützer gesucht.

Menschen, die sagen:
„Ja, wir stehen dahinter.“

Und wie so oft zeigt sich:
Auf diese Crowd ist Verlass.

Innerhalb kürzester Zeit ist alles geregelt.
Die Liste gefüllt.
Die Unterstützung gesichert.

Und dann kommt dieser Moment:

Dienstag nach Ostern.

Die Volksbank gibt grünes Licht.

Ab jetzt wird es ernst.

Die ersten Spenden können eingehen.

Und ab da passiert etwas,
das den Chor in den nächsten Tagen begleitet:

Man schaut.

Immer wieder.

Auf den Spendenstand.

Ein Klick.
Noch ein Klick.
Und noch einer.

Hat sich was getan?
Ist jemand dazugekommen?
Wie weit sind wir schon?

Gebannt verfolgen alle das Projekt....

Anmeldung erforderlich