Wir werden durch ein professionelles Team aus Artisten und
ausgebildeten Erziehern der Zirkusschule Artista unterstützt. Sie
bringen jede Menge Material, Kostüme und ein echtes großes
Zirkuszelt mit.
Während der gesamten Projektwoche stehen die Lehrer zur Aufsicht
und Mitarbeit zur Verfügung, um die Trainer in einigen Workshops,
die mehr Hilfestellung erfordern, zu unterstützen.
Der Zirkus in der Projektwoche beinhaltet ein vielseitiges
Kursangebot mit den Hauptschwerpunkten Zirkuskünste und
Bühnenpräsenz. Sie arbeiten mit den Schülern in einem kreativen,
klassenübergreifenden Setting. Das Hauptaugenmerk wird auf das
gemeinsame Lernen gelegt, nach dem Motto „miteinander statt
gegen-einander“. Der Erfahrene im Einrad stützt den Einsteiger,
in der Partnerakrobatik wird der rücksichtsvolle Umgang mit
anderen Körpern erprobt und im Körpertheater werden Emotionen
erkannt, benannt und dann ohne Worte ausgedrückt. Die Kinder
wählen eigenständig, nachdem sie alle Kurse ausprobieren durften
ihren Kurs aus dem Workshopangebot, das den unterschiedlichen
Neigungen und Charakteren der Kinder gerecht wird. Dadurch ist
gewährleistet, dass jedes Kind seinen Platz findet.
Alle artistischen Nummern werden in eine Übergeordnete
Geschichte eingebettet, die im Vorfeld genau geplant und
ausgearbeitet wurde. Welche Nummer nun welchen Teil der Geschichte
erzählt ist somit festgelegt, und die Teilnehmer können sich mit
ihren Trainern in diesem Rahmen frei entfalten und eine darauf
zugeschnittene Choreographie erarbeiten.
Die Kinder, welche die Moderation übernehmen wollen, sind nun
Charaktere, Schauspieler oder Geschichtenerzähler, die in kurzen
gespielten Szenen die nächste Nummer einleiten und die jeweilige
Geschichte weitererzählen.
Alle teilnehmenden Kinder sind nicht nur Soloartisten in ihren
jeweiligen Nummern, sondern Teil eines gemeinsamen großen Ganzen
– einer Inszenierung.
Diese Inszenierung wird am Freitag den Familien im Zirkus
vorgestellt.