Eine wahre Odyssee hat die Riesenhüpfburg des Deutschen
Kinderschutzbundes OV Ried e.V. in den letzten Wochen hinter
sich.
Das sechs Jahre alte Spielgerät mit einem Neuwert von rund
20.000,- Euro war zuletzt beim Fischerfesthandballturnier (August
2014) im Einsatz. Danach wurden die sechs Zentner schwere Plane und
die beiden Gebläse auf ihren Anhänger verladen, am Spielmobil
angehängt und beides zusammen auf dem Gelände der Kläranlage
abgestellt. Dort hat der Anhänger seit Jahren seinen Stellplatz.
Als die Spielgeräte für einen weiteren Einsatz abgeholt werden
sollten, war der Anhänger mit der Hüpfburg
verschwunden .
Die Diebe hatten es wohl primär auf den Anhänger abgesehen.
Die Hüpfburg wurde im Jägersburger Wald entsorgt. Mitarbeiter der
Gemeindeverwaltung Einhausen stuften die Hüpfburg als Abfall ein
und entsorgten sie in einem Container der Gemeinde. Hiervon erfuhr
der Kinderschutzbund nach ca. vier Wochen.
Der Bauhof der Stadt Gernsheim beförderte dankenswerterweise
die Hüpfburg zum Feuerwehrstützpunkt nach Gernsheim. Fünf Helfer
der Freiwilligen Feuerwehr Gernsheim säuberten anschließend mit
Hochdruckreinigern die Riesenhüpfburg. Die Sonne sorgte dafür,
dass die Riesenhüpfburg schnell trocken wurde. Am nächsten Tag
wurde die Hüpfburg von der Firma Bolte (Darmstadt) repariert;
sodass in kürzester Zeit durch Mitarbeit vieler Kräfte die
Hüpfburg beim Fest im Stockstädter Schwimmbad ihre Auferstehung
feiern konnte. Auch bei diesem Fest war die Riesenhüpfburg die
absolute Attraktion .
Vorsitzender Bernd Behnke dankte ausdrücklich allen Helferinnen
und Helfern, die dafür gesorgt haben, dass die Hüpfburg wieder
einsetzbar ist.