Auf dem Dachboden der Waidhauser Pfarrkirche St. Emmeram
schlummerten seit der Erweiterung in den 1950er Jahren drei
Gemälde aus dem 19. Jahrhundert. Zwei davon sind die Bilder der
ehemaligen Seitenaltäre der Pfarrkirche, vor deren Erweiterung. Ab
1952 wurde aus dem einfachen Langschiff der Kirche mit Altarraum
ein fast doppelt so großes Gotteshaus. Die Seitenaltäre wurden in
die beiden Querschiffe verlegt und erhielten später dort
Heiligenfiguren. Die Gemälde wurden abgenommen und eingelagert.
Bereits 2021 wurde das erste Bild, die "Muttergottes mit
Kind", signiert von "I. Rossmann, 1820" restauriert
und hängt nun wieder für die Öffentlichkeit und die Gläubigen
in der Kirche.
Das zweite Bild der alten Seitenaltäre zeigt den Hl. Antonius
und ist durch die Lagerung auf dem Dachboden stark mit Vogelkot
verschmutzt. Das Bild stammt vom selben Künstler aus der selben
Zeit und beide haben die Brandkatastrophe von 1868 überstanden,
bei dem der ganze Ort und auch die Kirche zerstört wurden.
Ein weiteres Bild zeigt den Patron der Pfarrkirche, den Hl.
Emmeram. Dieses Bild ist ebenfalls sehr stark verschmutzt und
bedarf einer Restaurierung.
Zur Restaurierung gehören auch die Anfertigung von neuen
Schmuckrahmen, da die alten nicht mehr vorhanden sind.