Nach erfolgreicher Crowdfunding-Aktion sollen zunächst 15
Behandlungsplätze für die stabilisierende Kurzzeittherapie zur
Verfügung stehen. In den Therapiesitzungen werden
schwerpunktmäßig unterstützende, ressourcenorientierte und
Ich-stützende Maßnahmen mit den Flüchtlingen erarbeitet.
Mithilfe von etablierten Therapieverfahren (Verhaltenstherapie,
tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) soll eine erste
psychische Stabilisierung erreicht werden, um die Geflüchteten in
ihrer neuen Lebenssituation zu stärken. Das bedeutet, dass
beispielsweise Strategien im Umgang mit Alltagsthemen entwickelt
werden oder wir Unterstützung im Umgang mit Alpträumen oder
Traurigkeit geben.
Die Räumlichkeiten in den Institutsambulanzen in ganz Berlin
werden von der Berliner Akademie für Psychotherapie kostenfrei zur
Verfügung gestellt. Die Koordination und Administration übernimmt
unser Arbeitskreis „Therapie für geflüchtete Menschen“
ehrenamtlich.
Zur Unterstützung brauchen wir ausgebildete Dolmetscher_innen,
um auch die Menschen zu erreichen, die noch keinen Deutschkurs
absolvieren konnten. Hierfür arbeiten wir mit dem
Gemeindedolmetscherdienst zusammen
(http://www.gemeindedolmetschdienst-berlin.de/).
Im Hintergrund werden wir von erfahrenen Psychologischen
Psychotherapeut_innen unterstützt, die das Projekt begleiten und
mit Rat zur Seite stehen (Supervisor_innen).
Eine Stunde psychologisches Gespräch wird 60 Euro kosten. Die
Kosten verteilen sich folgendermaßen: 60% des Geldes benötigen
wir für die Deckung der Dolmetscherkosten, 25% gehen an die
Psycholog_innen, die die Gespräche führen und für die
Koordination der Termine zuständig sind, 15% erhalten die
Supervisor_innen.