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Pfeifenorgel Pfarrzentrum St. Severin Mitterfelden

Kath. Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt Feldkirchen

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Orgel Blog 1 - "Disposition & Technik"

Liebe Orgelfreunde, Freunde der Kirchenmusik, Kulturfreunde und Unterstützer unseres Projekts

in regelmäßigen Abständen möchte ich auch hier über "Blogs" einige interessante Informationen und Neuigkeiten zum Projekt teilen. An dieser Stelle zuerst allen Danke für die ersten Fans - wir müssen noch VIEL Werbung machen und FANs werben - JEDER kann helfen. Damit verpflichtet man sich nicht zum späteren Spenden, aber man hilft, dass wir in das Förderprogram der VR Bank Oberbayern aufgenommen werden und jeder Spenden-Euro bis zu einer Höhe von 20000€ mit 25% bezuschusst wird.

Heute möchte ich euch ein paar Informationen zur Disposition und Technik der Orgel teilen. Ich hoffe das Format des Blogs macht die Infos noch einigermaßen lesbar.

Die Orgel basiert auf dem Modell der „Jubiläums-Orgel 1985“ der Werkstatt Gebr. Oberlinger in Windesheim und wurde im Jahr 2002 für den Künstlerhof erbaut.

Disposition

Manual I C-g3
Rohrflöte 8‘ C-h° Buche/Fichte; ab c° 40% Zinn, gehämmert
Principal 4‘ 78% Zinn, teilweise im Prospekt; 1 klingende Schmuckpfeife
Flöte 2‘ 70% Zinn
Mixtur 2-3 f. 1‘ 70% Zinn

Manual II C-g3
Gedackt 8‘ C-h° Buche/Fichte; aus Rohrflöte (I) ab c° 40% Zinn gehämmert
Kleingedackt 4‘ 70% Zinn
Quinte 11/3‘ 70% Zinn
Sesquialter II 40% Zinn, gehämmert
Oboe 8‘ C-H deutsche Bauweise, Becher halbe Länge, ab c° franz. Bauweise, 70% Zinn, Köpfe und Nüsse Blei
Tremulant elektronisch, in Frequenz und Amplitude frei einstellbar

Pedal C-f‘
Subbass 16‘
Gedacktbass 8‘ Buche/Fichte als mechanische Auszüge
Flötbass 4‘
Koppeln

I-Pedal // II – Pedal // II – I als Schiebekoppel (techn. wie beim Cembalo angelegt)

Gehäuse
Das Gehäuse wurde aus massiver gedämpfter Buche gefertigt. Es enthält gestalterische Details aus hellblau gefasster MDF-Platte und ist insgesamt geschliffen und lackiert. Die Rückseite verschließen ein Einhang in Form des Verlaufs des rückwärtigen Prospekts, den die Pedalpfeifen bilden, sowie zwei Türen mit Stofffüllung, die in einer Rahmenkonstruktion gearbeitet sind.
Seitlich wird das Gehäuse durch Subbasspfeifen, oben durch ein Gehäusedach verschlossen.

Spielanlage
Die zweiarmigen Klaviaturen bestehen aus feinjährigem Fichtenholz, das mit Grenadill
belegt ist. Die Halbtöne sind mit Palisander und Bein belegt.
Das Regierwerk hat Zugstangen aus Eichenholz, gedrechselte Manubrien mit beschrifteten Porzellanplättchen mit den Registernamen.
Das Pedal ist aus Buche gefertigt, die Halbtöne haben zusätzliche eine Auflage aus Wengé. Die Tasten sind in einem massive Buchenholzrahmen eingebaut und vorn und hinten federnd gelagert (nachstellbar); alles geschliffen und lackiert.

Die Polsterung besteht aus Filz und Leder.
Die Orgelbank besteht aus lackiertem, gedämpftem Buchenholz und ist über eine Kurbel höhenverstellbar.

Windladen
Die Laden für Manuale und Pedal sind eine Konstruktion der Werkstatt Oberlinger. Sie sind als Schleifladen konzipiert und enthalten Ventilschienen mit runden Ventil-scheiben, gepolstert mit Filz und Lammleder, die jede einzelne Pfeife mit Wind versorgen. Auf diese Weise wird auch im Rahmen der sehr kompakten Bauweise eine stets konstante Windversorgung garantiert. Die Konstruktion ist in Buchenholz gefertigt.
Die polierten Eichenholzschleifen laufen über Dichtungsringe und werden mechanisch traktiert. Die Pfeifenstöcke, Raster und Säulchen sind aus Buche gefertigt.

Trakturen
Die Trakturen arbeiten mechanisch. Die Bauteile, in der Werkstatt gefertigt, bestehend aus Hainbuche, Eiche und in geringem Anteil Aluminium (Wellen am Pedalwellenbrett aus Platzgründen). Die Anzugsdrähte bestehen aus Messing.
Regulierstellen mit Regulierschrauben sind gut zugänglich und ausreichend vorhanden. Die Traktur ist insgesamt mit Kerntuch garniert und mit Filz gepolstert.

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