Der Großteil der erkrankten Kiefern befindet sich in den
Arealen „Damwild-Gehege“ und „Mufflon-Gehege“. Ziel ist es,
nicht nur alle erkrankten Kiefern in diesen Arealen abzuholzen
sondern auch im Gegenzug wieder mehrere neue Bäume
anzupflanzen.
Bei den neuen Bäumen wird es sich allerdings nicht mehr um
Kiefern handeln. Die Kiefer zählt zu den großen Verlierern des
Klimawandels, da sie zur Flachwurzel neigt und daher in den letzten
Jahren vermehrt mit der Trockenheit zu kämpfen hatte.
Infolgedessen ist es wichtig, dass die neuen Bäume zum einen Hitze
gut vertragen und zum anderen gut mit der Bodenbeschaffenheit im
Tierpark zurechtkommen. Geeignete Baumarten sind z. B. Baumhasel,
Bergahorn, Blutpflaume, Douglasie, Echte Mehlbeere, Elsbeere,
Esskastanie, Feldahorn, Ginkgo, Hainbuche, Holzapfel,
Kupfer-Felsenbirne, Küstenmammutbaum, Mispel, Riesenmammutbaum,
Robinie, Rotbuche, Roterle, Sandbirke, Schneeballblättriger Ahorn,
Schwarze Maulbeere, Sommerlinde, Speierling, Spitzahorn, Vogelbeere
und Winterlinde. Durch die Anpflanzung von unterschiedlichen
Baumarten wird eine Monokultur vermieden. Dies führt zu einer
geringeren Anfälligkeit des Baumbestandes für Krankheiten und
Schädlinge.
Viele der genannten Baumarten sind heutzutage nicht mehr in
einem „Standard“-Wald anzutreffen. Als Informationsmöglichkeit
für die Besucher des Tierparks Sommerhausen wird daher auch ein
Baumlehrpfad eingerichtet.
Sind Sie ein langjähriger Tierparkbesucher oder begeisterter
Erstbesucher unseres Tierparks und dazu noch ein Naturfreund? Dann
helfen Sie mit, den Tierpark Sommerhausen mit vielen
unterschiedlichen Baumarten zu begrünen.