Im Sommer 2022 konnte ein Teil des Außengeländes unserer KiTa
unter dem Motto “naturnahe KiTa” umgebaut
werden.
Nun fehlt nun noch die Neugestaltung der veralteten Betonterrasse,
die im naturnahen Außenbereich nun besonders negativ
heraussticht.
Zum einen, weil diese Art der Flächenversiegelung nicht mit den
ökologischen Zielen der Kita einhergeht, zum
anderen sind die harten Betonplatten kein geeigneter Untergrund
für Kinder und führten schon oftmals zu Verletzungen bei
Stürzen.
Daher wird dieser Bereich von den Kindern gemieden - und das bei
einem bereits stark begrenzten Außengelände der Kita.
Die Terrasse schließt direkt an den Gruppenraum der
“Raupen” an und soll eine Erweiterung des
Spielbereichs im Inneren werden und den Übergang zum
naturnahen Außenbereich bieten.
Um diesen Bereich für die Kinder nutzbar und erfahrbar zu
machen, soll dieser in das Projekt Naturnahe Kita integriert
werden. Ziel ist es, einen Bewegungsraum für Sport- und
Ballspiele, einen Fahrbereich für Dreiräder und
Roller und einen geschützten
Krabbelbereich für die Kleinsten zu schaffen.
Dies kann durch den Abbau der Terrasse und Aufbau einer
wassergebundenen Wegedecke geschehen. Haupteinsatzgebiete dieses
Wegebaus sind Parks oder Wälder – also vornehmlich in der Natur.
Im Gegensatz zur Beton- oder Asphaltdecke wird mit der
wassergebundenen Wegedecke keine Fläche vollständig versiegelt,
sondern sie fügt sich optisch wie ökologisch in die Umgebung der
naturnahen Kita ein.
So wäre das komplette Außengelände zu einer einheitlichen,
naturnahen Kita umgestaltet.
Darüber hinaus zielt das Projektvorhaben auf den Schutz des
Hauses vor Feuchtigkeit ab.
Die Neugestaltung wird durch eine GaLa-Firma aus dem Bereich
naturnahe Kindergartengestaltung durchgeführt.