Mein Papa hat Trauma

Katholische Familienstiftung für Soldaten

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Endlich Besuch bei Papa

Ich war jetzt bei Papa im Krankenhaus und habe mir alles angeguckt. Das war aufregend. Es sind noch ganz viele andere Papas und auch Mamas dort, deren Seelen verletzt sind. Papa schläft sogar mit einem auf dem Zimmer. Man kann die Verletzung gar nicht sehen. Aber Papas Arzt hat mir gesagt, dass sie trotzdem da ist. Ich habe gefragt, warum Papas Seele verletzt wurde. Und was passiert ist. Das war aber nicht so gut. Die Erwachsenen sind alle ganz komisch geworden. Sie haben mir keine Antwort gegeben. Sie haben mich aber gefragt, ob ich mich schon einmal verletzt gefühlt habe. Ich habe dann von unserem letzten Ausflug erzählt. Als alles so chaotisch war, als Papa einfach abgehauen ist und ich glaubte, dass Papa mich nicht mehr mag. Das Reden hat gut getan. Alle haben zugehört und dann gesagt, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Dass Papa mich auf jeden Fall liebt. Dass er im Moment Probleme hat, die ihn so reagieren lassen, die sich aber mit der Zeit lösen werden. Irgendwann. Dann geht es Papa wieder besser. Dabei helfen ihm die Erwachsenen im Krankenhaus. Bald soll eine Frau zu uns nach Hause kommen, mit der Mama und ich über alles mit Papa sprechen können, damit es auch uns besser geht. Das finde ich gut. Bruno weiß ja manchmal auch nicht weiter.

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