Eine professionelle Bühnenproduktion bedarf ein Team,
vergleichbar mit einer Messebaufirma. Am Ende sieht man nur den
Stand und zwei bis drei Mitarbeiter. In unserem Fall zwei
Schauspieler.
Mit dem Geld aus dem Crowdfunding sollen die Mehrkosten duch
eine verlängerten Produktionszeitraum, den Wegfall von
Eintrittsgeldern und der Aufwand von Wiederaufnahmeproben gedeckt
werden.
Eigentlich sollte es eine Premiere im November 2020 im
Künstlerhof geben. Immer wieder haben wir den Premierenzeitraum
und die abschließende Probenphase verschoben.
Mit einer Zusage über Fördermittel durch die
Anne-Oswald-Stiftung und die Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael
Stöcker haben wir uns entschieden, die Endprobenwoche zu starten
und eine sogenannte Geisterpremiere zu "feiern". Wenn
dann wieder gespielt werden darf, haben wir ein fertiges Stück im
Repertoire, das wir bereits den Schulen anbieten können.
Sollte mehr Geld zusammenkommen, als unser Fundingziel, können
wir außerdem den Anteil an ehrenamtlicher Arbeit mindern. Für den
Aufbau des JTR investieren wir derzeit noch viel Eigenleistung.
Hier ist noch viel Raum für eine angemessene Vergütung.