Es geht um die dringend notwendige Neuanschaffung von 144 qm
Judomatten!
Warum?
Aufgeplatzte, eingerissene und sonst beschädigte Judomatten
stellen eine Verletzungsquelle für unsere Judoka dar. Hinzu kommt,
dass Matten mit überklebten Beschädigungen bei Wettkämpfen nicht
aufgelegt werden dürfen.
So kommen wir nicht umhin, zahlreiche unbrauchbar gewordene Matten,
nach immerhin über 15 Jahren "Dauergebrauch" zu ersetzen.
Bei wirklich großen Judovereinen halten die Matten noch viel
länger. Das liegt daran, dass diese Vereine über eine eigene
Judo-Trainingshalle (Dojo) verfügen. Die Matten werden einmal
verlegt und bleiben dann liegen.
Wir trainieren in einer städtischen Turnhalle und darüber sind
wir selbstverständlich froh und dankbar. Allerdings bedeutet das,
vor jedem Training die Mattenfläche aufzubauen. Diese Aufgaben
müssen unsere kleinsten Judoka übernehmen, weil sie zeitlich
stets mit dem Training beginnen. Und da kann eine Matte schon mal
richtig schwer werden und aus den Händen rutschen.
Nach Trainingsende am späten Abend müssen alle Matten auch wieder
abgebaut werden.
Wir trainieren an fünf Tagen in der Woche und so müssen die
Matten immerhin 10 x pro Woche transportiert, ausgelegt und wieder
aufgestapelt werden. Hinzu kommen noch zahlreiche Wochenendtermine
für Lehrgänge, Wettkämpfe, Trainingslager und auch
Präsentationen, wo die Matten dann auch schon mal auf LKW´s
verladen werden müssen.
Über die vielen Jahre hinweg ist das schon eine extreme
Materialbeanspruchung.
Durch die geplante Neuanschaffung werden den Sportlern wieder
die gewohnten optimalen Trainingsbedingungen geboten. Darüber
hinaus erhält sich die Judoabteilung auch ihren überaus positiven
Ruf als "perfekter Turnierausrichter". Und das nicht nur
bayernweit! Wenn man sieht, wieviele Judoka aus anderen
Bundesländern zu den großen Judoturnieren nach Hof reisen, ist
das immer wieder eine tolle Bestätigung der hier geleisteten
ehrenamtlichen Arbeit.