"Educating girls will change the(ir) world"
Die Stipendien sollen zu einem regelmäßigen und nachhaltigen
Projekt werden, das auch die nachfolgenden Jahrgänge
berücksichtigt.
Das Leben der meisten Kinder in Indien ist nicht vergleichbar
mit dem Leben von Kindern in Deutschland. In einem Land ohne
soziale Absicherungen ist es ein Privileg, in die Schule gehen zu
dürfen, doch viele Kinder haben keinen Zugang zum Schulsystem und
müssen schon als Kleinkinder hart arbeiten. Ohne Bildung gibt es
keine Zukunft, nur die Spirale aus Armut und Elend - auch für die
folgenden Generationen. Mädchen aus sehr armen Verhältnissen
haben noch weniger Chancen und werden in der Regel ab einem Alter
von 15 Jahren (... wenn nicht schon früher) verheiratet, damit sie
"versorgt" sind. Die Mädchen haben keinen Einfluss auf
die Partnerwahl und leben dann beim Ehemann und dessen Familie,
oftmals als "Sklavin des Hauses".
Indien ist zwar im Wandel, aber bisher ein männlich dominiertes
Land. AMA MUNDUM hält es für sinnvoll und wichtig, gerade begabte
indische Mädchen zu fördern, damit auch in Indien Frauen in
verantwortungsvollen Positionen zur Entwicklung einer
gleichberechtigten Gesellschaft beitragen.