RosaParkt ist ein mobiles, niedrigschwelliges Angebot der IMMA
e.V. für Mädchen* und junge Frauen* in München. In einem von
Mädchen* selbst gestalteten großen Bus fährt der Mädchen*treff
regelmäßig verschiedene Stadtteile an und bietet dort einen
geschützten Raum, in dem alle Mädchen* und junge Frauen*
willkommen sind – unabhängig von Herkunft, Lebenslage oder
Unterstützungsbedarf.
Die Mädchen* können einfach vorbeikommen, ohne Anmeldung oder
Verpflichtung. Vor Ort erwarten sie Sozialpädagoginnen, die
zuhören, begleiten und konkret unterstützen. Der partizipative
Ansatz steht dabei im Mittelpunkt: Die Mädchen* entscheiden
selbst, was sie machen wollen – von kreativen Aktivitäten über
Gesprächsrunden bis hin zu Workshops zu Themen wie Körperwissen,
Selbstbestimmung, Gewaltprävention oder Menstruation. Sie können
aber einfach nur "chillen" und Freundinnen treffen.
Die Standorte des Busses wurden gemeinsam mit dem Stadtjugendamt
auf Basis einer soziodemografischen Analyse ausgewählt. Dadurch
erreicht RosaParkt gezielt Stadtteile, in denen Mädchen* einen
hohen Bedarf haben und Angebote besonders fehlen. Oft nutzen
Mädchen* die klassischen Jugendzentren nicht, weil sie sich dort
nicht wohl und dominiert fühlen. Oder das Elternhaus verwehrt
ihnen, sich in gemischichtgeschlechtliche Räume zu begeben –
RosaParkt schließt genau diese Lücke.
Der Bus ist bei der Zielgruppe sehr beliebt und stark
frequentiert. Die Identifikation mit "ihrem" Bus ist
hoch. Er hat sich zu einer wichtigen Anlaufstelle entwickelt, die
Mädchen* Sicherheit, Orientierung und Gemeinschaft bietet. Trotz
öffentlicher Förderung reichen die Mittel jedoch nicht aus, um
den Betrieb vollständig und langfristig zu sichern. Genau hier
setzt dieses Crowdfunding-Projekt an.