Freizeitsportler treiben heutzutage nicht mehr einfach Sport,
indem sie auf der Laufbahn ihre Runden drehen oder vorhandene
Leichtathletik-Flächen nutzen. Sie möchten sich gemeinsam mit
anderen Sportlern an attraktiven modernen Trainingsgeräten
messen.
Wer den Maschsee oder die Alster umrundet, den Rheinpark in
Köln oder die Taunusanlagen in Frankfurt am Main besichtigt, kann
dort vielfache Fitness-Parcours für die Allgemeinheit vorfinden,
die von Freizeitsportlern aller Altersklassen intensiv genutzt
werden.
Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Alfeld und den umliegenden
Ortschaften haben uns daher angesprochen und die Errichtung eines
solchen Fitness-Parcours in Alfeld angeregt. Gerne hat sich der
Stadtjugendring Alfeld des Vorhabens angenommen und Pläne für
eine Realisierung erarbeitet.
Hierzu wurden verschiedene Alfelder Vereine in der Kernstadt und
den Ortsteilen zu dem Projekt angesprochen und wir stießen
durchgehend auf eine positive Resonanz, so daß eine intensive
Nutzung durch die verschiedenen Vereine und Freizeitsportler zu
erwarten ist.
In Absprache mit der Stadt Alfeld (Leine) wurde sich für das
Hindenburgstadion als Standort entschieden. Neben der
Kugelstoß-Anlage soll auf 200 qm ein inklusionsgerechter
Fitness-Parcours für alle Alfelder, alle Generationen und
selbstverständlich auch für gehandicapte Sportlerinnen und
Sportler entstehen.
Der Standort im Hindenburgstadion wertet die Sportstätte auf
und die aktuelle Auswahl der ersten Geräte erfolgte in enger
Zusammenarbeit zwischen der Handball-Sparte der SV Alfeld, der
Fußball-Sparte der SV Alfeld, dem Förderverein der SV Alfeld, dem
Sportamt der Stadt Alfeld (Leine) und der Firma Parkfit. Die Firma
Parkfit hat deutschlandweit eine Reihe von Fitness-Parcours
errichtet.
Die Fläche soll so angelegt werden, dass sie jederzeit um von
den Sportlern gewünschte weitere Geräte ergänzt werden kann.