Erwerb einer wertvollen Vase des Glaskünstlers Alexander Pfohl

Trägerverein des Glasmuseums Schloss Hadamar e.V.

Als Enkelin von Alexander Pfohl bitte ich um finanzielle Unterstützung beim Ankauf einer wertvollen Vase des bedeutenden Glaskünstlers für das Glasmuseum Schloss Hadamar. Die Vase ist ein Unikat, entworfen und eigenhändig bemalt von Alexander Pfohl.
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Über das Projekt

Es besteht die einmalige Chance, diese Vase mit den Allegorien der vier Elemente zu erwerben. Die Wiener Galerie "bel etage" hat sie als Leihgabe für die Ausstellung anlässlich des 130. Geburtstages des Glaskünstlers Alexander Pfohl zur Verfügung gestellt und bietet sie zum Kauf an. Die wertvolle Bleikristallvase mit aufwändiger Bemalung ist ein Unikat, von Alexander Pfohl entworfen, bemalt und signiert.

Finanzierungszeitraum:
04.06.2024 - 21.08.2024
Realisierungszeitraum:
25. Mai - 25.August 2024
Worum geht es in diesem Projekt?

Bei der Vase von Alexander Pfohl handelt es sich um ein künstlerisch äußerst wertvolles Objekt, ein Unikat aus edlem Bleikristall mit aufwändigem Schälschliff und der gemalten Darstellung von Allegorien der vier Elemente. Die Vase wurde von Alexander Pfohl, dem Mitbegründer der Hadamarer Glasfachschule und dem Sammlungsschwerpunkt des Glasmuseums, entworfen, eigenhändig bemalt und signiert. Das ist eine absolute Seltenheit, denn mein Großvater war in erster Linie Designer für die berühmte Josephinenhütte und Professor für Entwurf und Gestaltung an der Glasfachschule in Haida. Auch der Entwurf der Vase, ihrer Form und ihres Schliffs, stammt von Alexander Pfohl und wurde von der Haidaer Firma Blazek ausgeführt. Die Vase enthält das Firmensignet. Diese Vase wurde von Alexander Pfohl 1946 in der Werkstatt seines Bruders Erwin als Einzelstück bemalt.
Sie wurde 2017 vom Kunstauktionshaus Dr. Fischer in Heilbronn in einer Auktion für den Mindestpreis von 3.500 -5.000 Euro angeboten und dann erneut 2022 vom Auktionshaus Schloss Ahlden zum Mindestangebot von 12.500-15.000 Euro zuzüglich der 30% Gebühren. Eine enorme Steigerung!
Da es sich bei dieser Vase um ein künstlerisch außergewöhnliches Stück handelt, habe ich über das Auktionshaus Schloss Ahlden Kontakt mit dem jetzigen Besitzer aufgenommen und angefragt, ob er dem Glasmuseum Hadamar diese Vase als Leihgabe für die Ausstellung anlässlich des 130. Geburtstages von Alexander Pfohl zur Verfügung stellt. Die Ausstellung findet vom 17. März bis zum 31. August 2024 statt, und es werden alle künstlerischen Schaffensphasen meines Großvaters erfasst. 14 Museen und 16 Privatsammler, national und international, haben Leihgaben zugesagt. Es kam auch die Zusage des Besitzers der Vase mit den Allegorien der vier Elemente, der "Galerie bel etage" in Wien. Als Versicherungswert für die Vase wurden 15.000 Euro angegeben. Mittlerweile liegt ein aktuelles Angebot von 11.800 € aus Kulanz dem Museum gegenüber vor- eine einmalige Chance für uns, die wir nutzen möchten.
Diese Summe übersteigt jedoch die finanziellen Möglichkeiten des "Trägervereins des Glasmuseums Schloss Hadamar", da die für die Ausstellung angefallenen Kosten für den Transport und die Versicherung der kostbaren Gläser, die als Leihgaben bereitgestellt wurden, und insbesondere die Kosten für die Erstellung des Ausstellungskatalogs mit professionellen Fotos bereits sehr hoch waren und sind.
Und auch meine Möglichkeiten als Privatperson und Enkelin von Alexander Pfohl sind begrenzt, da ich in den vergangenen zwei Jahren in Auktionen und über das Internet bereits für mehrere tausend Euro Gläser meines Großvaters und meiner Familie, den Glasgestaltern Pfohl/Herrmann ersteigert habe, die für das Glasmuseum in Hadamar bestimmt sind. Es ist mir sehr wichtig, dieses kulturelle Erbe zu erhalten und der interessierten Öffentlichkeit im Glasmuseum meiner Heimatstadt zeigen zu können..

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Hauptziel ist es, diese Vase des namhaften Glaskünstlers Alexander Pfohl, dessen letzte Wirkungsstätte Hadamar war, dem Kreis und dem Glasmuseum zu erhalten. Es ist sehr selten, dass Alexander Pfohl ein Glas so opulent selbst bemalt hat. Von daher ist die Vase ein seltenes Unikat aus der Zeit, als er als Deutscher nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 in Böhmen aufgrund der Benes- Dekrete die Professur verlor und dann in der väterlichen Glasmalereiwerkstatt, die inzwischen sein jüngerer Bruder Erwin übernommen hatte, als Entwerfer und Ausbilder bis zu seiner Ausreise arbeitete. In dieser Zeit entstand diese Vase. Zu dieser Vase existieren auch noch die Entwürfe meines Großvaters, die ich besitze und dem Glasmuseum überlassen würde, wenn der Erwerb der Vase ermöglicht wird, so dass man sowohl die Entwürfe als auch die Ausführung des Dekors der Vase mit den Allegorien der vier Elemente gemeinsam ausstellen könnte - ein Gewinn für das Museum!
Zielgruppe sind alle an der Glaskunst und der Sicherung eines Kulturerbes Interessierten. Zu denken ist insbesondere an die Besucher des Glasmuseums, Lehrer und Schüler der Glasfachschule, Mitglieder des Bundesinnungsverbandes des Glashandwerks, Bürger der Stadt Hadamar, Bekannte, Freunde und Verwandte der Nachkommen von Alexander Pfohl sowie mehrere Sponsoren.

Warum sollten Sie dieses Projekt unterstützen?

Es ist uns sehr wichtig, dieses künstlerische Erbe dem Glasmuseum Hadamar, dem Landkreis Limburg, dem Rhein-Lahn -Kreis und dem Land Hessen zu erhalten. Mein Großvater war ein hochgeschätzter Künstler, der bei den Größen der Wiener Werkstätte, Koloman Moser, Michael Powolny und Josef Hofmann, in Wien studiert hat und dann 10 Jahre als Leiter der Entwurfsabteilung mit seinen innovativen Entwürfen für Formen und Dekore den Weltruf der Josephinenhütte entscheidend mitbestimmt hat und der dann als Professor für Entwurf und Gestaltung nicht nur zur Entwicklung neuer Formen und Dekore beigetragen hat, sondern auch mit der Ausbildung hochqualifizierter Facharbeiter den hohen Stand der böhmischen Glasindustrie entscheidend beeinflusste. Nicht ohne Grund wurde er 1945 nach dem Kriegsende bis 1948 in der Tschechoslowakei als "unentbehrlicher Spezialist" festgehalten, der die tschechischen Nachwuchskräfte ausbilden sollte. Er arbeitete als Entwerfer und Ausbilder in der Glasmalereiwerkstatt seines Bruders Erwin, und diese Vase entstand als Unikat 1946 in dieser Zeit. Mehrere Ausreiseanträge wurden von der tschechischen Regierung abgelehnt

Die Glasraffineure, die sich nach dem Krieg in Hadamar neu angesiedelt hatten, baten ihn um dringende Unterstützung beim Neuaufbau ihrer Firmen, wozu sie vor allem zugkräftige Entwürfe und Hilfestellung beim Aufbau einer Glasfachschule benötigten, um den erforderlichen Nachwuchs an Fachkräften für die Glasveredlung sicherzustellen. Als Alexander Pfohl mit seiner Familie im April 1948 endlich die Übersiedlung nach Hadamar gelang, schaffte er es, die Hessische Landesregierung und die Amerikanische Kommandatur von der Notwendigkeit einer Glasfachschule zu überzeugen, indem er als Anschauungsmaterial seine Entwürfe und Gläser aus dem Familienbesitz zeigte und so die Möglichkeiten der Glasindustrie verdeutlichte.
Pfohl baute die Glasfachschule nach dem Vorbild in Haida auf, kooperierte mit den Glasfirmen und leistete als künstlerischer Leiter und als erster und zunächst einziger Lehrer Pionierarbeit.

Deshalb ist schon in den ersten Unterlagen, noch vor der Gründung des Glasmuseums, festgehalten, dass Alexander Pfohl - Gläser der wichtigste Sammlungsschwerpunkt der Ausstellung sein sollten. Und das gilt nach wie vor. Meine Großmutter, meine Mutter und ich haben dem Museum bereits viele Gläser als Schenkungen und Leihgaben überlassen. Aber diese Vase mit den Allegorien der vier Elemente ist eines der ganz raren Objekte, die Alexander Pfohl bemalt hat.

Angesichts der in den letzten Jahren zu verzeichnenden Wertsteigerung von Pfohl Gläsern befürchten wir einen weiteren Preisanstieg nach der Ausstellung, zu der sich bereits viele Leiter bedeutender Glasmuseen und Pfohl-Gläser-Experten sowie Pfohl-Gläser-Sammler angesagt haben. Auch aus diesem Grund würden wir diese Vase gern vor dem Ende der Ausstellung erwerben, um sie dauerhaft im Glasmuseum Schloss Hadamar ausstellen zu können und für unsere Region erhalten zu wissen

Was geschieht mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld soll für die Finanzierung der wertvollen Vase verwendet werden. Der Versicherungswert der Vase wurde von der Galerie in Wien mit 15.000 € angegeben, das ist etwa der Preis, den der Besitzer für die Vase bezahlt hat. Der Inhaber der Galerie ist dem Trägerverein entgegen gekommen und will "nur" 11.800 € für die Vase haben, da sie ein Museumsexponat werden wird und ich ihn als Enkelin von Alexander Pfohl bereits überzeugen konnte, die wertvolle Vase für die Ausstellung im Hadamarer Glasmuseum als Leihgabe zur Verfügung zu stellen und sie per Kunsttransport zu überbringen. Bei dieser Gelegenheit habe ich nach der Möglichkeit des Erwerbs der Vase gefragt und dieses einmalige Angebot von ihm bekommen. Da es sich um einen stolzen Preis handelt - alle Gläser des namhaften Glaskünstlers Alexander Pfohl erzielen hohe Preise - denke ich nicht, dass zusätzliches Geld übrig bleiben wird. Sollte das aber tatsächlich der Fall sein, würde der Trägerverein des Glasmuseums Schloss Hadamar das zusätzliche Geld zur Finanzierung für den geplanten Katalog zu der Ausstellung anlässlich des 130. Geburtstages von Alexander Pfohl verwenden. Denn diese Ausstellung bietet mit ungefähr 350 Ausstellungsexponaten eine so sicherlich nicht wiederkehrende Gesamtschau aller Schaffensphasen des Künstlers, die in einem Katalog festgehalten werden soll. Und die Kosten des Katalogs mit professionell gemachten Fotos sind beträchtlich.

Wer steht hinter dem Projekt?
Trägerverein des Glasmuseums Schloss Hadamar e.V.

Der Trägerverein des Glasmuseums Schloss Hadamar, vertreten durch Angelika Krombach, Mitglied des Trägervereins und Enkelin des Glaskünstlers Professor Alexander Pfohl.

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Impressum / Kontakt

Trägerverein des Glasmuseums Schloss Hadamar e.V.
Jürgen Lanio
Lindenweg 5
65589 Hadamar
Deutschland

[Vereinsregister des Amtsgerichts Limburg[/
Vereinsnummer VR2135

Freistellungsbescheid: Finanzamt Limburg-Weilburg: Steuernummer 3025058079

1. stellvertretender Vorsitzender:Jürgen Lanio

Project-ID: 26303