Was passiert, wenn wir für einen Moment auf das
verzichten, worauf wir uns jeden Tag verlassen: unseren
Sehsinn?
Mit Dialogue in the Dark entsteht am Potsdamer
Platz ein außergewöhnlicher Ort, an dem genau diese Erfahrung
möglich wird. Besucherinnen und Besucher werden von blinden und
sehbehinderten Guides durch einen vollständig lichtlosen Parcours
geführt. Was zunächst ungewohnt erscheint, entwickelt sich
schnell zu einer intensiven Erfahrung: Die übrigen Sinne treten in
den Vordergrund, Vertrauen wächst, Gespräche entstehen und
vertraute Sichtweisen geraten in Bewegung.
Dialogue in the Dark ist weit mehr als eine
Ausstellung. Es ist ein Ort der Begegnung, an dem Menschen
unterschiedlichster Hintergründe miteinander ins Gespräch kommen
und Inklusion unmittelbar erleben können. Nicht theoretisch,
sondern durch eigenes Erfahren.
Gleichzeitig schafft das Projekt qualifizierte Arbeitsplätze
für blinde und sehbehinderte Menschen. Im Dunkeln sind sie die
Expertinnen und Experten. Sie führen, orientieren und begleiten
die Gäste und zeigen dabei eindrucksvoll, wie sich Rollen
verändern können, wenn wir unsere Perspektive wechseln.
Unser neuer Standort mitten in Berlin wird künftig
Schulklassen, Familien, Unternehmen, Touristinnen und Touristen
sowie viele weitere Besuchergruppen willkommen heißen. Gerade in
einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt und
gegenseitiges Verständnis immer wichtiger werden, möchten wir
einen Ort schaffen, der Begegnung ermöglicht und Vorurteile
abbaut.
Mit Ihrer Unterstützung finanzieren wir einen Teil der
inklusiven Ausstattung unseres neuen Standorts. Dazu gehören unter
anderem taktile Orientierungselemente, multisensorische
Erlebnisstationen, barrierefreie Kommunikationsmaterialien sowie
die Ausstattung des Dialograums, in dem die Besucherinnen und
Besucher ihre Erfahrungen gemeinsam reflektieren können. Diese
Elemente sorgen dafür, dass Dialogue in the Dark
für alle Gäste zu einem hochwertigen und nachhaltigen Erlebnis
wird.
Jede Spende hilft dabei, diesen besonderen Ort Wirklichkeit
werden zu lassen. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, der zeigt,
dass Inklusion nicht erklärt werden muss, sondern erlebt werden
kann.