Bei dem Projekt geht es um die Umsetzung seines Gedichtes über
das Strunzertal und seine Bewohner:
Strunzerdaal
Et liet en Duarp im Strunzerdaal, Ik draff et jau nit nennen;Doch
bai düt aine Stücksken hört,Dai weert et foortens kennen.
Se maket geeren Windjuchhai, Un konnt sau vüärnehm spriäcken,Un
hett doch vaak` im Schappe nix Te beyten un te briäcken.
Des Middags iätt sai Plundermilk; Dann stoht sai in den Düären
Un pruckelt sik de Tiänne iut Met Sprickeln un met Fiären.
Sau maket sai´t – un brümme dann? Dat sai den Luien weyset, Et
wören graute Floosken Fläisk Un iärem Disk verspeyset
Es liegt ein Dorf im Strunzertal, ich darf es euch nicht
nennen;
Doch wer dies eine Stückchen hört. Der wird es sofort kennen.
Sie machen gerne Windjuchhei, und können so vornehm sprechen,
und haben doch oft im Schranke nichts zu beißen und zu
brechen.
Des Mittags essen sie Plundermilch; Dann stehen sie in den Türen
und pruckeln die Zähne aus, mit Stöckchen und mit Spänen.
So machen sie´s – und warum dann? Dass sie den Leuten
zeigen,
es würden große Stücke Fleisch an ihrem Tisch verspeiset.
Die Statue wird mannshoch und wir, ganz filigran, aus Beton
hergestellt. Sie wird erstellt von dem Olsberger Künstler JoSch
aus Antfeld.