Unmittelbar nach der Geburt ist es für Eltern und Kind
besonders wichtig, Zeit miteinander zu verbringen und
Körperkontakt zu haben – das nennt man Bonding.
Im Perinaltalzentrum (Zentrum, das sich auf die Betreuung von
Risikoschwangerschaften und Frühgeburten spezialisiert hat) in
Darmstadt werden jedoch auch viele schwerkranke Babys geboren, die
nicht in der Frauenklinik bleiben können.
Da diese Kinder und ihre Mütter nach der Geburt nicht sofort
auf die Station für Früh- und Neugeborene (Neonatologie) verlegt
werden können, soll ein neues Überwachungskonzept ermöglichen,
dass die Babys zunächst bei ihren Eltern im Kreißsaal bleiben
dürfen und sie gleichzeitig dabei aber sicher überwacht
werden.
Dafür ist die Anschaffung eines speziellen Monitorsystems
nötig, das die Herz- und Kreislauffunktionen der Neugeborenen
lückenlos überwacht. Über dieses System kann das Team der
Neonatologie die Kinder im Kreißsaal jederzeit im Blick behalten.
Möglich wird das, indem die Monitore im Kreißsaal mit der
Überwachungsanlage der Neonatologie verbunden werden.
Die Anschaffungskosten einer solchen Anlage mit 3 Monitoren
betragen circa 36.000 Euro. Die ersten 6.000 Euro hat die Stiftung
„Hoffnung für Kinder“ der Volksbank Darmstadt Mainz bereits
übernommen – über dieses Crowdfunding sollen die restlichen
30.000 Euro gesammelt werden.