Bei der Anschaffung mehrer AEDs geht es der DRK-Bereitschaft
Schweinsberg vor allem darum, den Bürgerinnen und Bürgern von
Amöneburg automatisierte Defibrillatoren an mehreren Standorten
öffentlich zugänglich zur Vefügung zu stellen.
Diese sollen demnach in einer Halteeinrichtung hängen und
jederzeit für kardiale Notfälle von Erst-Helfern oder Laien
genutzt werden können.
Jährlich erleiden rund 70.000 Menschen in Deutschland einen
Herzstillstand, die Hilfsfrist in Deutschland beträgt 10 Minuten.
In dieser Zeit sind zwei Dinge entscheidend. 1. die
Herzlungenwiederbelebung (HLW), sprich die Thorax(Brustkorb)
Kompressionen und 2. eine Frühdefibrillation.
10 Minuten sind eine lange Zeit, bis der Rettungsdienst oder bis
gar, in den Ortsteilen von Amöneburg, der Notarzt eintrifft. Durch
die Defibrilation kann diese Zeit überbrückt und bei einem
defilierbaren Rythmus das Herz "neugestartet" werden.
Ein AED erkennt durch seine Automatisierung den Rythmus eines
Patienten und kann demnach die Anweisung des "Schockens"
geben, sodass der Helfer dahinter das Gerät nur holen und
anschließen muss. Das Gerät spricht und gibt weitere akustische
Signale zum Beispiel das Geräusch einer optimalen
Herzlungenwiederbelebung im Rythmus 30:2. Demnach ist ein
versehentlicher Schock unmöglich!
Innerhalb von 3 Minuten ist ein defilierbarer Rythmus zu
defibrilieren, dadurch erhöht sich die Überlebenschance um ca.
70%.
Kurse zur Benutzung eines solchen AEDs bietet der
DRK-Kreisverband ebenfalls an.
Die Projektidee enstand gemeinsam mit der Stadt Amöneburg und
der DRK Bereitschaft Schweinsberg.