Das bestehende, bekannte und starre Schulsystem (zb.
Frontalunterricht, Lernen in thematisch unverbundenen 45min
Blöcken, Noten) wird den aktuellen Herausforderungen
(Strukturwandel, Klimawandel, Globalisierung) nicht mehr gerecht.
Stetig neue Anforderungen der Umwelt erfordern zunehmend
Kreativität, Improvisationsfähigkeit, Selbstbewusstsein und
Lösungsorientierung.
Viele Eltern suchen nicht nur in unserer Region nach alternativen
Schulformen. Hier setzt unser Schulgründungsprojekt an, welches im
Bereich der sozialen
Innovation aktiv ist. Die Motivation für eine neue Schulgründung
ist stark durch den Wunsch getrieben, “das Kind” und seine
Umwelt ganzheitlich zu betrachten
und das individuelle Lerntempo eines jeden Kindes zu
berücksichtigen. Der Fokus liegt weniger auf der Vermittlung von
Wissen, als mehr auf dem Erhalt innewohnender Lernbedürfnisse der
Kinder durch Schaffung von Lernangebote
in Form von Werkstätten, Projekten und freien
EntscheidungsSPIELRäumen. Ein besonderes Anliegen ist uns,
emotionale Arbeit in den Alltag zu verankern, insbesondere durch
“Gewaltfreien Kommunikation” nach M.B.Rosenberg,
Achtsamkeit und Mediationsangebote, sowie demokratische
Mitentscheidungsprozesse und Lernen durch Konflikte. Unsere
Prämisse ist: Schule ist Gemeinschaft und keine
Dienstleistung, weshalb wir auch auf altersheterogene Lerngruppen
setzen. Die Zukunftsperspektive sehen wir vor allem in der
nachhaltigen Verbindung der Kinder mit sich selbst und mit der
Region, in der sie leben. Diese Ansätze sind unser Meinung nach
äußerst unterstützenswert.