Bei diesem Projekt geht es um die erstmalige Ausrichtung eines
sogenannten Stadt-Requiems für Bad Reichenhall.
Damit soll eine Tradition begründet werden, die in vielen
Städten existiert, nämlich den Bürgerinnen und Bürgern einen
Rahmen zu bieten, um das Gedenken an die Verstorbenen musikalisch
zu gestalten. Zudem soll dies auch als Identifikationspunkt dienen,
um neben anderen kulturellen Aktivitäten, eine Verbindung zwischen
Musik, Kultur und dem Heimatort zu ziehen und jedes Jahr ein wenig
belastbarer zu machen.
Das Konzert an sich wird von der Andreas-Hofer-Gesellschaft e.V.
ausgerichtet und organisiert; Werke und Ausführende werden von ihr
ausgewählt.
In diesem Jahr wird das Stadt-Requiem im Rahmen einer
Kooperation zwischen der Mozarteum University und der
Andreas-Hofer-Gesellschaft e.V. umgesetzt. Beide Akteure arbeiten
seit der Gründung der Andreas-Hofer-Gesellschaft e.V. eng und
wiederholt zusammen; so soll auch dieses Projekt
grenzüberschreitend zu etwas Positivem führen. Hierbei geht es
einerseits um die Vernetzung über die Nationalgrenzen Deutschland
- Österreich hinweg und die Intensivierung der
grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Zudem stellt die historische
Aufführungspraxis im Kanon der klassischen Musik eine nicht
unerhebliche Sparte dar, die in der universitären Ausbildung und
im Wissenstransfer durch dieses Projekt einen
offentichkeitswirksamen Stellenwert erhalten soll.
Die EUREGIO Salzburg Berchtesgadener Land Traunstein
unterstützt dieses Projekt.