Aktuell werden die laufenden Kosten wie Futterkosten,
Unterbringung und Tierarzt etc. über die Diakonie getragen. Alle
zusätzlichen Kosten wie Sonderausgaben für z.B. besonderes Futter
und Instandhaltungen an der Anlage etc. werden über die
Tierbesitzer und die Pädagogen getragen. Die tiergestützte
Therapie ist durch Mittel des Diakonischen Werks nicht komplett zu
refinanzieren und daher auf zusätzliche Spendeneinnahmen
angewiesen.
Heute gibt es viele Belege für die Wirksamkeit der
tiergestützten Pädagogik und Therapie. Derzeit wird nicht nur in
Amerika, sondern auch in Deutschland, Österreich und in der
Schweiz viel zum Thema Mensch-Tierbeziehung geforscht und
veröffentlicht.
Tiergestützte Interventionen machen Kinder nicht nur glücklich,
sondern fördern sie in verschiedenen Lebensbereichen. Sie lernen
Achtsamkeit, Konzentration, Teamfähigkeit, Entspannung,
Leistungsfähigkeit, Verantwortungsübernahme in passenden
Situationen und soziale Kompetenz. Außerdem wird die körperliche
Gesundheit der Kinder nachhaltig gefördert.
Das Tierwohl wird bei der Evangelischen Kinder-, Jugend- und
Familienhilfe außerordentlich groß geschrieben. Dies ist mit
einem erhöhten Kostenaufwand verbunden.