Zum Markieren des Feldes werden aktuell 6 Personen für ca. 4
Stunden (= 24 Arbeitsstunden) benötigt. Der Verbrauch an Farbe
liegt bei knapp 55 Liter.
Drei Personen ziehen die Linien (Außenlinien, Querlinien alle 5
Yards, Teamzone, Coachingzone, Schiedsrichterzone). Hierfür
müssen 2 Personen eine Schnur spannen und eine Person fährt mit
dem Markierwagen daran entlang. Je nach Geschicklichkeit des
Fahrers sind die Linien dann mehr oder weniger gerade.
Drei weitere Personen machen die Hashmarks (fast 400 Streifen
mit je ca. 30 cm Länge) und die Nummern. Hierzu werden Schablonen
aufs Feld gelegt, ein Stromkabel wird bis zur Schablone gezogen und
mit einem Sprühgerät die Farbe aufgesprüht.
Da diese Arbeiten nicht während des Trainings möglich sind,
bleiben als Zeiträume nur freitags von 14 bis 17 Uhr (ab 17 Uhr
ist Training) und samstags von 9 bis 12 Uhr (ab 12 Uhr wird der
Platz für den Spieltag aufgebaut). Samstags kann allerdings nur in
der Früh markiert werden, wenn das Spiel nachmittags startet. Da
viele am Freitag um 14 Uhr noch in der Arbeit sind und es nicht
möglich ist, bei Regen zu markieren, kommt es immer wieder zu
Problemen.
Die Ansprüche, welche die Bundesliga an die Qualität der
Feldmarkierung stellt, sind in den letzten Jahren stetig
angestiegen. Dies führte dazu, dass mehr und mehr Vereine auf eine
andere Lösung umsteigen mussten.
Da ab dem 01.01.2025 ein zusätzlicher Trainingsplatz von der
Stadt zur Verfügung gestellt wird, muss dieser ebenfalls markiert
werden, was dann endgültig unsere Kapazitäten übersteigt.
Das Gerät kann Spielfelder für sämtliche Sportarten
markieren, andere Produkte des Mitbewerbers sind deutlich teurer
und nur stationär einsetzbar.
Der Roboter kann von einer Person alleine bedient werden,
benötigt 30% weniger Farbe und arbeitet absolut präzise. Er ist
leicht zu reinigen und zu transportieren und kann GPS-gesteuert an
jedem Platz eingesetzt werden.