Bau eines nachhaltigen Kunstrasenplatzes auf den bisherigen
Tennen- bzw. "Ascheplatz" am Sportgelände des
Brochterbecker Sportvereins erbaut werden.
Der bisherige "Ascheplatz" wird zu einem
Kunstrasenplatz umgebaut. Dabei wird das Niederschlagswasser vom
gesamten Platz aufgefangen und gespeichert. Fällt mehr Regen als
wir speichern können (Geplant ist ein 50.000 Liter Erdtank), wird
dieses überschüssige Wasser vor Ort versickert. Damit leisten wir
unseren Beitrag zum Thema "Schwammstadt". Das
aufgefangene Regenwasser wird zur Bewässerung des benachbarten
Naturrasenplatzes genutzt, der aktuell vollständig über
Stadtwasser beregnet wird. Wohlgemerkt sind es mehrere Tausend
Liter Stadtwasser - und damit ein wertvolles Lebensmittel - pro
Stunde beim Sprengen des Rasens. Das bedeutet konkret, kein Wasser
wird ungenutzt in die Kanalisation geleitet und zudem Stadtwasser
eingespart.
Der Kunstrasen selbst wird komplett ohne Infill-Material
auskommen, bei vergleichbaren Lauf- und Spielprofil. Die meisten
Plätze sind mit Sand oder einer Kombination aus Sand und Granulat
oder Kork befüllt. Doch ohne Infill-Material wird eine spätere
Recyclingfähigkeit garantiert und eine Kontaminierung des
Grundwassers durch Mikropartikel verhindert.
Auch der Stromverbrauch kann massiv gesenkt werden durch den
Einsatz neuer, moderner LED-Flutlichter statt stromfressender
Halogenstrahler.
Mit diesen Maßnahmen sind wir in der Region einzigartig und
zeigen beispielhaft, wie nachhaltiger Sportstättenbau und -nutzung
funktionieren kann.