In der Theaterprojektwoche blicken die Schülerinnen und
Schüler auf vier Jahre Grundschulzeit zurück. Angeleitet und
unterstützt werden sie dabei von den Theaterpädagogen und
Regisseuren Crischa Ohler und Sjef van der Linden des Theaters
mini-art. Gespräche über gemeinsame Erlebnisse, individuelle
Stärken, Gefühle, erreichte Ziele, Zusammenhalt, positive und
negative Erfahrungen (z.B. Mobbing – ein Thema, mit dem fast
jedes Kind einmal in Berührung kommt) während der Grundschulzeit
sind genauso Ausgangspunkt für die Entwicklung des Theaterstückes
wie auch der Blick in die Zukunft. Welche Ziele möchte ich
erreichen? Worauf freue ich mich? Wovor habe ich Angst? Habe ich
schon einen Berufswunsch? Was ist mir wichtig und wie setze ich
mich dafür ein?
Fünf Tage lang besuchen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam
mit ihrer Klassenlehrerin das Theater mini-art und erarbeiten mit
den Theaterpädagogen ein Theaterstück, welches sie in mehreren
Vorstellungen vor anderen Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen
und Kollegen, Eltern, Presse und auch gerne Ihnen als Sponsor
aufführen.
Die Kinder erfahren dabei Theater als sinnliches Medium der
Wahrnehmung, der Reflexion, der Auseinandersetzung und der
Darstellung. Sie können ihrer Kreativität freien Lauf lassen, ihr
Sozialverhalten schulen und ihre Teamfähigkeit entwickeln.
Kulturelle und emotionale Bildung als Grundgedanke eines
demokratischen Zusammenlebens ist wichtig für Kinder und
Jugendliche. Selbst wir als Erwachsene sind momentan oftmals stark
verunsichert und ratlos, wie sich unsere Gesellschaft weiter
entwickelt. Wie können wir Kinder stark machen? Sie darauf
vorbereiten eigene Werte, ein gesundes Selbstvertrauen und ein
Gefühl für ein Miteinander zu entwickeln und eigene
Entscheidungen zu treffen? Theater kann diese Entwicklung
fördern.